Sicherheit

Trümmerteile einer chinesischen Rakete könnten in philippinische Gewässer fallen

Ein Raketenstart Chinas am Mittwochvormittag hat die philippinische Weltraumbehörde PhilSA dazu veranlasst, vor möglichen Trümmerteilen zu warnen, die in den Gewässern vor Nord-Luzon niedergehen könnten. Die chinesische Rakete vom Typ Yinli-1 (Y4) war um 10:54 Uhr Ortszeit vom Startplatz im Ostchinesischen Meer, östlich von Shanghai, gestartet.

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Bild: PIA - Photo 1 (2)

Die voraussichtliche Landezone der Trümmerteile liegt etwa 115 Seemeilen von der Insel Babuyan und 129 Seemeilen von Santa Ana in der Provinz Cagayan entfernt, innerhalb der ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) der Philippinen. Die PhilSA geht davon aus, dass die Trümmerteile in ausgewiesenen Zonen niedergehen werden.

Trotz der Wahrscheinlichkeit, dass die Trümmer, wie etwa Raketenbooster oder Nutzlastverkleidungen, nicht über Land oder bewohnten Gebieten landen, birgt der Absturz eine Gefahr für die Schifffahrt. Die Behörde warnt vor Risiken für Schiffe, Flugzeuge und Fischerboote in den betroffenen Zonen, da Trümmerteile in die Nähe der Küsten treiben oder die oberen Raketenstufen unkontrolliert in die Atmosphäre zurückkehren könnten.

Die PhilSA rief die Bevölkerung dazu auf, verdächtige Objekte sofort den örtlichen Behörden zu melden und von dem Versuch, die Trümmer selbst zu bergen oder ihnen zu nahe zu kommen, dringend ab. Grund dafür ist, dass die Trümmer gefährliche Stoffe wie Reste von giftigem Raketentreibstoff enthalten könnten.

Quellen

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