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Tropischer Sturm Kiyapo und Monsun bringen heftige Regenfälle auf die Philippinen

Ein Tiefdruckgebiet, das sich voraussichtlich zu einem tropischen Tiefdruckgebiet namens Kiyapo entwickeln wird, bringt erhebliche Regenfälle auf die Philippinen. Am Mittwochmorgen, den 22. Juli 2026, trat das System in die PAR ein und wurde zuletzt am Nachmittag etwa 940 Kilometer östlich von Südost-Luzon beobachtet.

Closeup Philippines volcano top erupt clouds of haze aerial. Green grass mountain with hiking path
Symbolbild: Envato

Die Prognosen deuten darauf hin, dass sich das System Kiyapo zwischen Freitag, dem 24. Juli, und Samstag, dem 25. Juli, in Richtung Nord-Luzon bewegen wird. Neben Nord-Luzon könnten auch Teile von Zentral- und Süd-Luzon direkt betroffen sein. Die philippinische Wetterbehörde PAGASA warnt davor, dass das Tiefdruckgebiet die Intensität eines tropischen Sturms erreichen könnte, was die Ausgabe des Windsignals Nummer 2 zur Folge haben könnte.

Bereits jetzt sorgt der Einfluss des Tiefdruckgebiets in Kombination mit dem Südwestmonsun (Habagat) für unbeständiges Wetter. Der Ausläufer des Systems verursacht Regen in Bicol, den östlichen Visayas und Romblon, während der Monsun und lokale Gewitter in Mindanao, den westlichen Visayas, der Negros-Inselregion, Zentral-Visayas und Palawan zu Niederschlägen führen. In Metro Manila und dem restlichen Luzon wird am Mittwochabend mit vereinzelten Regenschauern durch lokale Gewitter gerechnet.

Für die kommenden Tage werden teils heftige Niederschläge erwartet, die Überschwemmungen und Erdrutsche auslösen können. Im Zeitraum von Freitagnachmittag bis Samstagnachmittag wird in Regionen wie Cagayan, Apayao, Abra, Ilocos Norte und Ilocos Sur mit schweren bis intensiven Regenfällen zwischen 100 und 200 mm gerechnet. Auch in Batanes, Isabela, Kalinga, der Mountain Province, Ifugao, Benguet und La Union wird mäßiger bis starker Regen erwartet.

Parallel dazu sorgt der Südwestmonsun in verschiedenen Teilen des Landes für anhaltende Niederschläge. Besonders in Teilen von Mindanao, wie Zamboanga del Norte und Lanao del Norte, sowie in den Visayas, etwa in Antique, Negros Occidental und Iloilo, ist mit mäßigem bis starkem Regen zu rechnen. Die Behörden raten den betroffenen Bewohnern zur Wachsamkeit gegenüber möglichen Naturgefahren.

Quellen

Dieser Beitrag wurde auf Grundlage der unten verlinkten Quellen und Belege redaktionell auf Deutsch aufbereitet.