Tourismus in Cebu: Internationale Besucherzahlen steigen deutlich an
EditIn der Provinz Cebu verzeichnen die Behörden für den internationalen Tourismus einen deutlichen Aufschwung. Laut Rowena Montecillo, der Leiterin des Provinzialen Tourismusbüros (PTO), kamen im ersten Halbjahr 2026 insgesamt 183.533 internationale Gäste aus den 18 wichtigsten Überseemärkten in die Region.
Obwohl diese Zahl im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, als es 192.397 ausländische Reisende waren, einen Rückgang von 4,61 Prozent darstellt, zeigt sich ein positiver Trend bei den wichtigsten Märkten. Südkorea bleibt die wichtigste Quelle für ausländische Besucher mit 45.083 Ankünften, verglichen mit 35.591 im Vorjahr. Japan folgt mit 19.540 Besuchern auf dem zweiten Platz, während die USA mit 18.408 Reisenden den dritten Platz belegen.
Besonders stark wuchsen die Zahlen in anderen Märkten: Die Zahl der Besucher aus China hat sich mit 13.080 Gästen mehr als verdoppelt. Auch aus Kanada (5.209), dem Vereinigten Königreich (4.496) und Malaysia (3.131) kamen deutlich mehr Touristen als im Vorjahreszeitraum. Zudem gab es einen massiven Anstieg bei den Besuchen von OFWs, deren Zahl um 142,11 Prozent auf 46 Personen stieg.
Trotz des Wachstums im internationalen Bereich sank die Gesamtzahl der Touristenankünfte in der Provinz um 10,71 Prozent auf 836.595. Dieser Rückgang ist primär auf einen Einbruch des Inlandsreiseverkehrs um 12,29 Prozent zurückzuführen. Während im ersten Quartal lokale Feste und Veranstaltungen wie das ASEAN Tourism Forum noch für ein Wachstum sorgten, schwächte sich dieser Trend im zweiten Quartal ab.
Montecillo äußerte sich zuversichtlich und erklärte, dass man sich bereits zur Jahresmitte in einem positiven Bereich befinde, was man sich für den Rest des Jahres erhoffe. Sie betonte zudem, dass man sich wegen des Rückgangs beim Inlandstourismus nicht zu große Sorgen mache, da man stets auf diese Gruppe angewiesen sei, die vor allem in der Hochsaison reise. Ein Trend sei zudem erkennbar, dass Touristen vermehrt das ländliche Cebu erkunden, statt sich auf die städtischen Zentren zu beschränken. Die endgültigen Gesamtzahlen werden noch erwartet, sobald alle lokalen Regierungen ihre Tourismusberichte eingereicht haben.




