Tödlicher Angriff auf Motorradtaxi-Fahrer in Caloocan löst Sicherheitsbedenken aus
Nach einem tödlichen Angriff auf einen Motorradtaxi-Fahrer in Caloocan City fordern dessen Angehörige Gerechtigkeit. Der Vorfall ereignete sich am 14. Juli im Barangay 20 des Kaunlaran Village. Laut Überwachungsaufnahmen erstach ein Fahrgast den 46-jährigen Fahrer Junjun mit einem Eispickel, nachdem die Fahrt beendet war, und entwendete anschließend dessen Motorrad.
Der Fahrer wurde zwar ins Krankenhaus gebracht, verstarb jedoch noch vor der Ankunft. Seine Mutter Carmen beschrieb den Verlust als schweren Schlag für die Familie, da Junjun der alleinige Ernährer war. Er arbeitete in der Nachtschicht, um tagsüber sein Kind mit Autismus betreuen zu können und zudem seine betagten Eltern zu unterstützen. Er hatte in der Vergangenheit auch als Kellner und Fahrer eines L300-Vans gearbeitet.
Die Polizei konnte den Verdächtigen festnehmen, nachdem dieser in Malabon ein weiteres Opfer beraubt hatte. Kenneth Mission, Leiter der Polizeistation 4 in Malabon City, erklärte, dass der Verdächtige bereits vor dem Vorfall in Caloocan in andere Straftaten verwickelt war. So wurde er bereits am 11. Juli mit einem Fahrzeugdiebstahl in Verbindung gebracht. Dass der Mann trotz vorangegangener Delikte auf freiem Fuß war, begründete Mission damit, dass die früheren Taten gegen Kaution möglich waren.
Gegen den Tatverdächtigen wurden Anklagen wegen Fahrzeugdiebstahls mit Tötungsdelikt erhoben, ein Verbrechen, das laut Polizei nicht gegen Kaution möglich ist. Die Ermittler prüfen zudem, ob illegaler Drogenkonsum die Taten beeinflusst hat; ein entsprechender Drogentest steht noch aus. Während der Verdächtige behauptete, die Tat sei nicht beabsichtigt gewesen, wies die Mutter des Opfers dies entschieden zurück und sprach von einer geplanten Tat.
Der Vorfall hat unter Motorradtaxi- und Lieferfahrern große Besorgnis ausgelöst. In den sozialen Medien äußerten viele Fahrer ihre Angst vor weiteren Angriffen. Einige betonten, dass sie im Falle eines Überfalls lieber ihren Besitz übergeben würden, als ihr Leben zu riskieren.
Quellen
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