Wetter – Sarangani

Tödliche Sturzfluten in Sarangani durch Südwestmonsun

Schwere Regenfälle infolge des Südwestmonsuns (Habagat) haben in der Gemeinde Kiamba in der Provinz Sarangani zu tödlichen Sturzfluten geführt. Wie der regionale Katastrophenschutzrat (RDRRMC-12) am späten Sonntagnachmittag mitteilte, kamen dabei zwei Personen ums Leben. Eine weitere Person aus Kiamba wird derzeit noch vermisst.

Closeup Philippines volcano top erupt clouds of haze aerial. Green grass mountain with hiking path
Symbolbild: Envato

Die Katastrophe ist Teil einer Serie von wetterbedingten Todesfällen auf Mindanao. Zuvor wurde am vergangenen Freitag in Davao City ein Todesopfer durch Sturzfluten bestätigt, womit die Zahl der durch den Monsun verursachten Todesfälle in der Region auf insgesamt drei steigt. Ursache für die Opfer waren laut Behördenangaben über die Ufer getretene Flüsse und Bäche.

In der Region Soccsksargen, die unter Alarmstufe Rot steht, sind weitreichende Schäden zu verzeichnen. Die Überschwemmungen erreichten insgesamt 106 Dörfer in den Provinzen South Cotabato, North Cotabato, Sultan Kudarat und Sarangani sowie in den Städten General Santos, Koronadal, Tacurong und Kidapawan. Schätzungen zufolge sind rund 92.851 Personen aus etwa 19.423 Familien von den Fluten betroffen.

Als Reaktion auf die Lage haben bereits knapp 2.000 Familien mit insgesamt 8.699 Personen in 30 Notunterkünften Zuflucht gesucht. Das Office of Civil Defense (OCD-12), das den Katastrophenschutzrat leitet, hält die Region aufgrund der anhaltenden Monsunregen in höchster Alarmbereitschaft.