Tod eines Marine-Kadetten in Zambales wirft Fragen auf
EditAm Morgen des 21. Juli 2026 ereignete sich ein Vorfall in der Naval Station Leovigildo Gantioqui (NSLG) in der Provinz Zambales, bei dem ein 25-jähriger Offiziersanwärter der philippinischen Marine, Aldwayne Dulnuan, nach einem geplanten Fünf-Kilometer-Lauf zusammenbrach und später verstarb.
Nach dem Lauf hatte Dulnuan Schwindelgefühle und starkes Frösteln, erste medizinische Einschätzungen deuteten auf Herzrhythmusstörungen, Hitzeerschöpfung und einen Elektrolytmangel hin. Trotz medizinischer Versorgung verstarb der Kadett am 22. Juli 2026 um 12:53 Uhr.
Die offizielle Todesursache wurde jedoch später von Kapitän Marie Angelica Sisican, Direktorin des Public Affairs Office der Marine, als eine schwere Infektion identifiziert, die das zentrale Nervensystem und das Atmungssystem beeinträchtigte. Die Marine gab an, dass es derzeit keine Anzeichen für Fremdeinwirkung oder ein Verbrechen gebe und sprach der Familie ihr Beileid aus.
Die Familie des Verstorbenen, insbesondere seine Mutter Stella Bunoan, äußert jedoch erhebliche Zweifel an der Todesursache und kritisiert, dass sie seit dem Tod ihres Sohnes keine weiteren Informationen erhalten haben. Sie berichtete von Blut und Schleim in der Lunge ihres Sohnes und verwunderte sich über die Schwere der Symptome, da Dulnuan körperlich sehr fit gewesen sei und zudem als lizenzierter Privatpilot über eine hohe Gesundheitsbewusstheit verfügt habe. Die Angehörigen fordern weiterhin Gerechtigkeit.



