Taifun Noul und Monsun bringen Regen über weite Teile der Philippinen
Der Taifun Noul und der verstärkte Südwestmonsun (Habagat) beeinflussen weiterhin weite Teile der Philippinen. Laut der staatlichen Wetterbehörde Pagasa (Philippine Atmospheric, Geophysical and Astronomical Services Administration) werden diese Wetterphänomene voraussichtlich bis Sonntag, den 26. Juli, anhalten.
Der Taifun Noul, der zuvor unter dem Namen Kiyapo bekannt war, befand sich am späten Samstagnachmittag etwa 560 Kilometer westlich von Itbayat in der Provinz Batanes. Das System bewegte sich mit einer Geschwindigkeit von 30 km/h in west-nordwestliche Richtung. Die Pagasa meldete maximale anhaltende Windgeschwindigkeiten von 130 km/h nahe dem Zentrum sowie Böen von bis zu 160 km/h.
Wetterexperte Daniel Villamil erklärte in einer aktuellen Wetterwarnung, dass der Ausläufer des Taifuns den äußersten Norden von Luzon beeinflusst. In den Provinzen Cagayan, Batanes, Apayao und Ilocos Norte wird daher mit anhaltenden Regenfällen gerechnet. Gleichzeitig sorgt der verstärkte Südwestmonsun für bewölkten Himmel sowie vereinzelte Regenschauer und Gewitter in Metro Manila und weiten Teilen von Luzon.
Besonders betroffen von den Monsunregen sind Pangasinan, Zambales, Bataan und Occidental Mindoro. In diesen Gebieten werden innerhalb der nächsten 24 Stunden Niederschlagsmengen zwischen 50 und 100 Millimetern erwartet. Im Gegensatz dazu wird in Nord-Mindanao mit freundlichem Wetter gerechnet, während die anhaltenden Regenfälle in den Ost-Visayas nachlassen sollen.
Eine Wetterbesserung für weite Teile von Luzon wird ab Dienstag, den 28. Juli, prognostiziert. Laut Villamil wird es dann überwiegend heiter bis bewölkt sein, wobei keine anhaltenden Regenfälle mehr erwartet werden.
Quellen
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