Taifun Kiyapo zieht Richtung Südchina ab, Warnsignale in Nordluzon aufgehoben
Die staatliche Wetterbehörde Pagasa hat die Windwarnsignale für Nordluzon aufgehoben, nachdem sich der Taifun Kiyapo am Samstagvormittag von den Philippinen entfernt hat. Der Sturm bewegt sich nun in Richtung Südchina.
Nach einer Meldung der Philippine Atmospheric, Geophysical and Astronomical Services Administration (Pagasa) um 11:00 Uhr wurde Kiyapo zuletzt etwa 465 Kilometer westlich von Basco in der Provinz Batanes lokalisiert. Der Taifun bewegte sich mit einer Geschwindigkeit von 25 km/h in nordwestliche Richtung. Er behielt dabei eine maximale Windgeschwindigkeit von 120 km/h bei, wobei Böen von bis zu 150 km/h auftraten.
Zuvor war für mehrere Gebiete in Nordluzon die Windwarnstufe 1 ausgerufen worden. Davon betroffen waren Batanes, westliche Teile der Babuyan-Inseln (darunter die Inseln Calayan, Dalupiri und Fuga), der nordwestliche Teil des Festlandes von Cagayan (Pamplona, Sanchez-Mira, Claveria und Santa Praxedes), nördliche Teile von Apayao (Luna und Calanasan) sowie Ilocos Norte.
Der Taifun hatte sich am frühen Samstagmorgen, gegen 02:00 Uhr, zu einem Taifun intensiviert und die PAR gegen 03:00 Uhr verlassen. Laut Prognose der Pagasa wird sich das System bis Sonntag weiter nordwestlich in Richtung des südlichen chinesischen Festlandes bewegen, bevor es eine nord-nordwestliche Richtung einschlägt. Aufgrund günstiger Umweltbedingungen wird erwartet, dass sich Kiyapo in den kommenden 12 Stunden vor dem Landfall weiter verstärkt.
Quellen
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