Sport: Landesweit

Taekwondo-Verband plant Qualifikation für Olympia 2028 in Los Angeles

Die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles rücken näher, und PTA bereitet sich intensiv darauf vor. Eine umfassende Überprüfung der Leistungen nach den 20. Asienspielen in Nagoya sowie die Ergebnisse des bevorstehenden Indonesian Open werden eine entscheidende Rolle bei der Auswahl der Athleten spielen, die die besten Chancen auf eine Qualifikation haben.

Das Ziel des Verbandes ist es, nicht nur die Elite-Athleten zu fördern, sondern auch die Kader der Teams A und B gezielt vorzubereiten. Damit möchte die PTA sicherstellen, dass eine ausreichende Tiefe im Kader vorhanden ist, um im Bedarfsfall auf verschiedene Sportler zurückgreifen zu können. Zudem plant der Verband, die internationale Erfahrung für jüngere Talente sowie für jene Kämpfer zu erhöhen, die nicht an den Asienspielen teilnehmen konnten. Laut Rocky Samson, dem Generalsekretär des PTA, nutzt der Verband internationale Wettbewerbe als Maßstab, um eine Liste von Athleten zusammenzustellen.

In diesem Zusammenhang wird Grandmaster Hong in zwei Wochen eine Gruppe zum Indonesian Open entsenden. Weitere Athleten, die bei den Asienspielen fehlten, sollen noch vor Ende des Jahres auf mögliche internationale Einsätze hin überprüft werden. Erfolge wie die Silbermedaillen von Kurt Barbosa und Tachiana Mangin bei den Asienspielen in Nagoya sind zwar ermutigend, stellen jedoch, wie Samson betonte, keine automatische Garantie für eine Teilnahme an der kommenden Olympia-Qualifikation dar.