Sicherheit

Sulu: 204 illegale Schusswaffen im Rahmen von Friedenskampagne sichergestellt

Im Rahmen einer Kampagne für friedliche und waffenfreie Gemeinschaften wurden in der Provinz Sulu auf den Philippinen insgesamt 204 illegale Schusswaffen sichergestellt. Seit Beginn des Jahres 2026 hat die 1102. Infanteriebrigade (1102Bde) im Zuge ihrer Initiative „Rido-Free, Gun-Free, and Peace-Centered Community“ (RFGFPCC) diese Waffen konfisziert oder freiwillig übergeben bekommen.

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Bild: PIA - Photo 1 (2)

Die jüngste Sicherstellung erfolgte am Freitag, den 24. Juli, im Dorf Pait in der Gemeinde Lugus. Dort übergab der Dorfvorsteher von Pait, Paulander Ladja, freiwillig einen M203-Granatwerfer. Die Übergabe wurde durch die Bravo-Kompanie des 104. Infanteriebataillons und die örtliche Polizeistation von Lugus unter Anwesenheit weiterer Dorfvertreter durchgeführt.

Oberstleutnant Roy Dalumpines, Kommandeur des 104. Infanteriebataillons, erklärte, dass diese freiwilligen Abgaben die Wirksamkeit des kontinuierlichen Dialogs belegen. Die aktive Beteiligung von Dorfvorstehern und lokalen Akteuren helfe dabei, friedliche und gesetzestreue Gemeinschaften zu fördern. Jede abgegebene Waffe reduziere das Potenzial für Gewalt.

Brigadegeneral Alaric Avelino Delos Santos, der Kommandeur der 1102. Infanteriebrigade, wertete die Zahl von 204 sichergestellten Waffen als Zeichen des Vertrauens zwischen dem Sicherheitssektor und der Bevölkerung von Sulu. Die Erfolge der RFGFPCC-Kampagne basierten auf Kooperation und dem gemeinsamen Ziel, Gewalt und Blutfehden (Rido) zu verhindern. Die Brigade plane, die Kampagne fortzusetzen, um die öffentliche Sicherheit und die Rechtsstaatlichkeit in der Provinz zu stärken.

Quellen

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