Wirtschaft: Landesweit

Subic Bay: SBITC übernimmt künftig die Erhebung von Hafengebühren

Im Hafen von Subic Bay wird der Zahlungsprozess für Hafengebühren vereinfacht. Die Subic Bay Metropolitan Authority (SBMA) hat mit der SBITC eine Vereinbarung unterzeichnet, die es dem Terminalbetreiber ermöglicht, die sogenannten Wharfage-Gebühren im Namen der SBMA von den Kunden einzuziehen.

Construction Workers on Site with ScaffoldingGarakta-Studio
Symbolbild: Envato

Das MOA wurde am 29. Juli 2026 im Gebäude 662 der SBMA unterzeichnet. Die Zusammenarbeit zwischen dem SBMA-Vorsitzenden und Administrator Eduardo Jose L. Aliño und Henry Dungca, dem Leiter für Management Services und Regierungsangelegenheiten bei der SBITC, soll die Zahlungsabläufe über die Online-Plattformen der SBITC optimieren.

Laut Aliño soll das neue System die direkten Interaktionen vor Ort minimieren. Kunden müssten nicht mehr persönlich zur Kasse der SBMA reisen, was die Wartezeiten bei der Gebührenbearbeitung verkürzen und die Geschäftsabwicklung im Hafen von Subic erleichtern werde. Zudem stärke die Kooperation die Einnahmen für den Hafenbetrieb sowie für Infrastruktur und zukünftige Investitionen. Dies unterstütze die Position von Subic Bay als Logistikzentrum und fördere das Vertrauen der Investoren im Rahmen des Luzon Economic Corridor, der Subic, Clark, Manila und Batangas zu einem Handelsnetzwerk verbinden soll.

Dungca betonte, dass die SBITC die Gebühren im Auftrag der SBMA einziehen und eine transparente sowie rechenschaftspflichtige Überweisung der Gelder sicherstellen werde. Die Partnerschaft solle neben der reinen Geldeinzügung die Geschwindigkeit der Dienstleistungen erhöhen und die Abläufe für alle Hafen Nutzer verbessern.

Während die SBMA den regulatorischen Rahmen in der Subic Bay Freeport Zone überwacht, betreibt die SBITC, eine Tochtergesellschaft von International Container Terminal Services, Inc. (ICTSI), die neuen Containerterminals NCT-1 und NCT-2. Im vergangenen Oktober erhielt die SBITC eine 25-jährige Verlängerung der Konzession, wodurch der Betrieb der Terminals bis zum Jahr 2058 gesichert ist. Das Vorgehen orientiert sich an einem System der Philippine Ports Authority (PPA), bei dem Hafenbetreiber die Gebührenerhebung im Auftrag der Regierung übernehmen.