Steigende Nachfrage nach Solarenergie: BPI verzeichnet 89 Prozent Wachstum bei Solarfinanzierungen
EditDas Interesse philippinischer Hausbesitzer an Photovoltaikanlagen auf Hausdächern wächst: Im Jahr 2025 verzeichnet die Bank of the Philippine Islands (BPI) einen massiven Anstieg ihres Portfolios für Solarfinanzierungen um 89 Prozent. Dieser Zuwachs verdeutlicht das wachsende Interesse an erneuerbaren Energien, um die Stromkosten zu senken.
Hintergrund dieser Entwicklung ist das vor einem Jahr im Rahmen des Programms „Green Solutions“ eingeführte Solar-Hypothekenmodell. Dieses ermöglicht es Eigentümern, die Installation von Solarmodulen durch die Nutzung ihrer Immobilie als Sicherheit zu finanzieren. Bestehende Kunden der BPI, die bereits einen Wohnungsbaudarlehen nutzen, haben zudem die Möglichkeit, ihren Kredit aufzustocken, um die Kosten für eine Solaranlage zu decken.
Laut Dex Cuajotor, Leiter des Privatkundengeschäfts und der Bancassurance bei der BPI, spiegelt der Anstieg der Nachfrage nach spezialisierten grünen Finanzierungslösungen ein deutliches Interesse der Verbraucher an Solarenergie wider. Dieser Marktwandel bestätige das Ziel der Bank, Haushalte durch zugängliche Finanzierungsoptionen beim Übergang zu nachhaltigen und kosteneffizienten Energiealternativen zu unterstützen.
Der Trend zur dezentralen Nutzung erneuerbarer Energien zeigt sich auch in landesweiten Daten: Die Energy Regulatory Commission (ERC) gibt an, dass landesweit bereits mehr als 22.000 Kunden im Rahmen des staatlichen Net-Metering-Programms Solaranlagen auf ihren Dächern installiert haben.
Für qualifizierte Hausbesitzer bietet die BPI verschiedene attraktive Konditionen an. Dazu gehören ein fester Zinssatz von 5,99 Prozent für das erste Jahr, eine kostenlose erste Immobilienbewertung im Wert von 5.000 PHP sowie der Erlass von Bankgebühren von bis zu 50.000 PHP. Anträge können nach Einholung eines Angebots eines bevorzugten Solarinstallateurs über die Filialen, die Website oder den virtuellen Shop der Bank gestellt werden.




