Starke Monsunregen verursachen schweres Hochwasser in Davao City
Starke Regenfälle durch den Südwestmonsun haben am Freitag, den 24. Juli, in mehreren Stadtteilen von Davao City zu massiven Überschwemmungen geführt. Das CDRRMO meldete, dass der Talomo-Fluss über die Ufer getreten ist. Davon betroffen sind die Gemeinden Los Amigos, Matina, Bangkal sowie das Zentrum von Talomo.
In den am stärksten betroffenen Gebieten stieg das Wasser innerhalb weniger Stunden extrem schnell an. An einigen Stellen erreichten die Flutmassen eine Höhe von fast bis unter die Dachkanten der Häuser, nachdem sie zuvor etwa 1,80 Meter (sechs Fuß) hoch gestiegen waren. Dies zwang zahlreiche Familien zur Flucht und führte dazu, dass Rettungskräfte Menschen aus ihren Häusern evakuieren mussten.
Anwohner berichteten von traumatischen Erlebnissen. Die 77-jährige Magdalena Suarez aus dem Teachers Village im Barangay Talomo verglich die Lage mit den Überschwemmungen aus dem Jahr 2018. Während das Wasser damals bis zum Hals reichte, sei die aktuelle Flut deutlich schlimmer und plötzlicher gekommen. Auch die Kolumnistin Margarita Valle rief über soziale Medien um Hilfe, da das Wasser in der Region Talomo teilweise über Kopfhöhe stieg.
Bis Samstagmorgen, den 25. Juli, lagen noch keine offiziellen Angaben zu Todesopfern oder der genauen Zahl der vertriebenen Familien vor. Zwar begannen die Wassermassen in einigen Gebieten bereits wieder zu sinken, doch die Pegel der Flüsse Talomo und Matina verbleiben auf einem kritischen Niveau. Die Behörden halten die Evakuierungsmaßnahmen daher weiterhin aufrecht.
Quellen
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