Sicherheit: Pampanga

Stahlwerk in Pampanga wegen Gesundheitsrisiken geschlossen

Das Stahlwerk Chuangxing Steel Inc. in Magalang, Pampanga, wurde aufgrund schwerwiegender Sicherheitsmängel vorübergehend stillgelegt. Das philippinische Umweltministerium (Department of Environment and Natural Resources, DENR) ordnete die Schließung an, nachdem Untersuchungen ergaben, dass der Betrieb eine unmittelbare und potenziell irreversible Gefahr für die Sicherheit der Beschäftigten darstellt.

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Bild: PIA - Photo 1 (2)

Die Entscheidung folgt auf eine Razzia, die am 18. Juli durch das Nationale Untersuchungsinstitut (National Bureau of Investigation, NBI) und die Presidential Anti-Organized Crime Commission (PAOCC) durchgeführt wurde. Bei dem Einsatz wurden 300 Arbeiter sowie 37 chinesische Staatsangehörige gesichert. Zudem wurden vier Führungskräfte des Unternehmens festgenommen. Den Verantwortlichen werden Verstöße gegen verschiedene Gesetze vorgeworfen, darunter das Verbraucherschutzgesetz, das Gesetz zur Reinhaltung der Luft sowie das Gesetz zur Kontrolle giftiger Substanzen und gefährlicher sowie nuklearer Abfälle.

Zusätzlich zu den rechtlichen Verstößen steht das Unternehmen im Verdacht, minderwertigen Stahl produziert zu haben. Behörden berichteten zudem über das Vorhandensein von radioaktiven Isotopen im Werk, was erhebliche Gesundheitsrisiken bergen könnte. Bürgermeisterin Malu Paras-Lacson von Magalang hatte bereits am 23. Juli die Einstellung des Betriebs angeordnet, nachdem das Umweltmanagementbüro des DENR eine entsprechende Anordnung herausgegeben hatte. Benjamin Acorda Jr., Exekutivdirektor der PAOCC, betonte während einer Pressekonferenz, dass die Lokalregierung die Maßnahmen unterstütze und die Problematik umfassend untersuche.