Stadtrat von Mandaue verurteilt Chinas Vorgehen am Ayungin-Riff
EditDer Stadtrat von Mandaue in der Provinz Cebu hat in einer Resolution die Handlungen der Volksrepublik China am Ayungin-Riff im Westphilippinischen Meer scharf verurteilt. In der Sitzung am Montag, den 27. Juli 2026, bezeichnete das Gremium das Verhalten Chinas gegenüber philippinischem Militärpersonal als rechtswidrig und aggressiv.
Die von Ratsmitglied AFP, die PCG und andere staatliche Stellen aus. Diese seien damit beauftragt, die maritimen Gebiete des Landes zu schützen und die Rechte der Philippinen innerhalb ihrer ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) durchzusetzen.
Hintergrund der Entscheidung sind Berichte über gefährliche Manöver, den Einsatz von Wasserkanonen, Blockaden und das Betreten philippinischer Schiffe durch die chinesische Küstenwache und maritime Milizen. Diese Vorfälle ereigneten sich während Versorgungsmissionen zum Schiff BRP Sierra Madre. Bei einer Konfrontation am 20. Juli wurde zudem ein Mitglied der philippinischen Marine verletzt.
Ratsmitglied Fortuna betonte, dass die Philippinen nicht auf einen Konflikt aus seien, sondern lediglich ihr eigenes Territorium und ihre AWZ verteidigen würden. Er rief die gesamte Nation dazu auf, hinter dem Standpunkt des Landes zu stehen. Als rechtliche Grundlage für die Ansprüche auf das Ayungin-Riff, international auch als Second Thomas Shoal bekannt, führt die Resolution die philippinische Verfassung von 1987, das UNCLOS sowie das Schiedsspruch-Urteil von 2016 an.
Die Resolution nimmt zudem Bezug auf die internationale Unterstützung durch die Europäische Union, die Vereinigten Staaten und andere UN-Mitgliedstaaten. Die US-Regierung hat wiederholt gefordert, dass China das Schiedsurteil von 2016 respektiert, und betont die Verpflichtung Washingtons, die Philippinen im Falle eines bewaffneten Angriffs auf deren Streitkräfte oder Schiffe zu verteidigen.












