Wirtschaft: Metro Manila

Service-Contracting-Programm entlastet Millionen Pendler in Davao City

Das von Präsident Ferdinand R. Marcos Jr. wiederbelebte Service-Contracting-Programm hat seit seiner Einführung im vergangenen Jahr bereits Millionen von Pendlern in der Region Davao entlastet. Ein zentraler Bestandteil ist der sogenannte „Love Bus“, der am 22. August 2025 gestartet wurde und bis Januar 2026 rund 1,89 Millionen Fahrgäste befördert hat.

The Moat At Fort Santiago, Intramuros, Manila, The Philippines.
Symbolbild: Envato

Das Programm des „Love Bus“ basiert auf dem Modell des „Gross Service Contracting“. Dabei übernimmt die Regierung die Fahrtkosten vollständig, sodass die Fahrgäste keine Fahrpreise zahlen müssen. Dieses Modell wird neben Davao City auch in Metro Manila und Cebu umgesetzt. Nonito Llanos, Regionaldirektor des Land Transportation Franchising Regulatory Board der Region XI (LTFRB-XI), bestätigte, dass die kostenlosen Busfahrten auf Anweisung des Präsidenten an den Verkehrsminister Giovanni Z. Lopez und den LTFRB-Vorsitzenden Vigor D. Mendoza fortgesetzt werden. Das Ziel des Präsidenten sei es, den Pendlern in Davao eine sichere und komfortable Transportmöglichkeit zu bieten.

Für die betroffenen Bürger bedeutet dies eine spürbare finanzielle Entlastung. Christian Godinez, ein regelmäßiger Pendler und Angestellter, berichtete, dass die Ersparnisse durch die Nutzung des Love Bus dazu beitragen, das Lebensmittelbudget seiner Familie zu erweitern. Er erklärte, dass insbesondere Menschen mit geringem Einkommen profitieren, da das gesparte Geld für wichtige Dinge oder Lebensmittel für die Familie genutzt werden kann.

Zusätzlich zum kostenlosen Busangebot wurde am 27. PUVs in der Region Davao eingeführt. Dieses Programm unter dem Namen „Net Service Contracting Program“ (NSCP) deckt Routen zwischen Davao Occidental, Davao del Sur und Davao City ab. Die teilnehmenden Verkehrsunternehmen gewähren den Fahrgästen einen zusätzlichen Rabatt von 20 Prozent, der zusätzlich zu den bestehenden Ermäßigungen für Senioren, Menschen mit Behinderungen und Studierende gilt. Für diese prioritären Personengruppen ergibt sich somit ein Gesamtrabatt von 40 Prozent auf den Fahrpreis.

Im Austausch für diese Preisnachlässe zahlt die Regierung den Betreibern einen festen Satz pro gefahrenem Kilometer. Busse erhalten 100 Pesos pro Kilometer, PUJs 40 Pesos und traditionelle Jeepneys 30 Pesos.

Präsident Marcos verwies in seiner fünften SONA am Montag, den 27. Juli, auf das Programm als eine der Maßnahmen zur Abmilderung steigender Kraftstoffpreise. Er betonte, dass das System sowohl den Fahrern als auch den Passagieren helfe: Qualifizierte Betreiber und Fahrer erhielten durch das Programm ein zusätzliches Einkommen pro gefahrenem Kilometer, während die Fahrgäste, sofern keine kostenlose Fahrt möglich ist, von den genannten Rabatten profitieren.