Serie von Erschießungen in Bukidnon fordert drei Todesopfer
In der philippinischen Provinz Bukidnon sind innerhalb von drei Tagen bei mehreren separaten Schusswaffengehalten drei Menschen ums Leben gekommen. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und die Suche nach den Tätern eingeleitet.
Das jüngste Opfer war eine 34-jährige Frau, die am Freitagmorgen in der Stadt Quezon erschossen wurde. Laut dem Polizeichef von Quezon, Oberstleutnant Erwin Naelga, wurde die Frau auf ihrem Motorrad abgefangen, als sie sich auf dem Weg in das Stadtzentrum befand. Zwei bislang unbekannte Schützen überfielen sie, wobei einer der Verdächtigen zweimal in den Kopf der Frau schoss. Die Täter flüchteten anschließend in Richtung des Gebiets von Barangay San Jose. Die Frau wurde in das Quezon Health Infirmary Hospital gebracht, wurde dort jedoch bereits als tot vor Ort festgestellt. Am Tatort sicherten die Ermittler zwei Patronen des Kalibers .45.
Die tödliche Attacke in Quezon folgte auf einen Vorfall in San Fernando. Dort wurde am Donnerstag ein 36-jähriger Brotverkäufer in Sitio Salumayag, Barangay Halapitan, erschossen. Den Ermittlungen zufolge soll der Verdächtige aus Wut über einen häuslichen Streit gehandelt haben.
Bereits am Mittwoch, den 22. Juli, ereignete sich in Valencia City ein tödlicher Vorfall infolge eines Streits im Straßenverkehr. In Barangay Vintar wurde ein 31-jähriger Lieferfahrer erschossen. Der Mann war mit einem Isuzu-Elf-Lkw auf der Kapalong Road unterwegs und hatte einen Motorradfahrer, der mit dessen Frau und Tochter unterwegs war, aufgefordert, Platz zu machen, da dieser seine Spur nicht hielt. Dies soll den Motorradfahrer so sehr provoziert haben, dass dieser den Fahrer später beim Entladen von Waren in Purok 5 konfrontierte und erschoss.
Quellen
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