Senatoren fordern Teilnahme am Amtsenthebungsverfahren gegen Vizepräsidentin Duterte
EditEin Amtsenthebungsverfahren gegen Vizepräsidentin Sara Duterte ist im Gange. Zwei Senatoren, die der Minderheit im Senat angehören und als Unterstützer von Duterte gelten, fordern nun ihre Teilnahme am Verfahren. Rodante Marcoleta und Jinggoy Estrada, die beide mit Plünderungsklagen vor dem Sandiganbayan konfrontiert sind, wollen ihre Rechte als Senatoren wahrnehmen.
Senator Marcoleta hat eine offizielle Stellungnahme im Senat eingereicht, in der er darlegt, dass die Teilnahme an dem Verfahren Teil ihres parlamentarischen Auftrags sei. Er betont, dass seine Inhaftierung seinen Status als Senator nicht beeinträchtige. Die Zahl der 24 Senatoren bleibe durch seine Festnahme unverändert, da ein Sitz nur durch Tod, Rücktritt oder die Unfähigkeit zur Amtsführung vakant werde.
Estrada befindet sich derzeit im New Quezon City Jail Dormitory in Quezon City in Haft. Ihm wird vorgeworfen, in die Veruntreuung von 573 Millionen Pesos an öffentlichen Geldern sowie in Korruptionsfälle im Zusammenhang mit Hochwasserschutzmaßnahmen verwickelt zu sein. Marcoleta und Estrada sehen sich also nicht nur mit dem Amtsenthebungsverfahren gegen Vizepräsidentin Duterte konfrontiert, sondern auch mit eigenen rechtlichen Problemen.
Marcoleta, der zudem Jurist ist, vergleicht seine Situation mit dem Streben des philippinischen Volkes nach Gerechtigkeit. Er äußert sich besorgt darüber, dass durch die aktuelle Lage die Wahrheit verborgen bleibe und Verantwortliche nicht zur Rechenschaft gezogen würden. Er appellierte an seine Kollegen im Senat, die rechtlichen Möglichkeiten zu prüfen, damit er und Estrada ihr Mandat als Senatoren wahrnehmen können.



