Wirtschaft: Metro Manila

Senat prüft Erhöhung der Einkommensteuerfreigrenze auf 350.000 Pesos

Die jährliche Grenze für die Einkommensteuerbefreiung soll von derzeit 250.000 Pesos auf 350.000 Pesos angehoben werden. Dies sieht ein Gesetzentwurf vor, der im philippinischen Senat eingebracht wurde. Der Entwurf reagiert auf die Forderung von Präsident Ferdinand R. Marcos Jr., die Steuerfreigrenzen für Einkommen anzupassen, wie er es in seiner fünften Lage der Nation (State of the Nation Address, SONA) äußerte.

President Ferdinand Marcos der Philippinen – Portrait
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Der Gesetzentwurf Nr. 2344, der von Senator Francis Pangilinan eingebracht wurde, sieht Änderungen an Abschnitt 24 des National Internal Revenue Code von 1997 vor. Die geplante Maßnahme würde nicht nur Angestellte entlasten, sondern die höhere Steuerfreigrenze auch auf Selbstständige und Freiberufler ausweiten, die sich für das Regime der 8-prozentigen Bruttoeinnahmensteuer entscheiden. Zudem sollen bei einer Verabschiedung die Schwellenwerte für höhere Steuerklassen angepasst werden: Die 15-Prozent-Rate würde bei 500.000 Pesos ansetzen, die 20-Prozent-Rate bei 1 Million Pesos, die 25-Prozent-Rate bei 2,5 Millionen Pesos und die 30-Prozent-Rate bei 8 Millionen Pesos.

Senator Pangilinan begründete den Vorstoß mit der aktuellen wirtschaftlichen Lage. Die Inflation habe die Kaufkraft philippinischer Familien stetig geschwächt, während die Einkommen stagnieren und die finanziellen Belastungen für Arbeitnehmer zunehmen. Ziel sei es, dass einfache Arbeitnehmer einen größeren Teil ihres Verdienstes für lebensnotwendige Ausgaben wie Lebensmittel, Transport, Bildung, Gesundheitsversorgung und Nebenkosten behalten können. Er betonte, dass Steuern das verfügbare Einkommen oft so stark schmälern würden, dass kaum Spielraum für den Alltag bliebe.

Ein ähnlicher Vorstoß wurde bereits im vergangenen Jahr von Senator Bam Aquino unternommen. Sein Gesetzentwurf Nr. 267, der im Juli 2025 eingereicht wurde, sah eine noch deutlichere Anhebung der Steuerfreigrenze auf 480.000 Pesos vor, um der Forderung nach einer höheren Kaufkraft und erschwinglicheren Lebenshaltungskosten nachzukommen.