Schlechte Luftqualität in Cebu: Waldbrände in Indonesien belasten die Region
EditDie Luftqualität in Teilen der Provinz Cebu hat sich massiv verschlechtert und wird derzeit als „sehr ungesund“ eingestuft. Laut dem Umweltmanagementbüro des Ministeriums für natürliche Ressourcen (DENR-EMB 7) erreichte der Luftqualitätsindex (AQI) am Dienstag, den 1. September 2026, um 12:00 Uhr einen Wert von 172. Bereits am frühen Morgen gegen 6:00 Uhr lag der Index mit 152 noch auf einem niedrigeren, aber ebenfalls belasteten Niveau.
Als Ursache für die schlechte Luft führt der Spezialist für Luftqualitätsüberwachung des DENR-EMB 7, Arthur Niño Calupig, anhaltende Waldbrände in Kalimantan, Indonesien, an. Die Schadstoffe werden durch den herrschenden Südwestmonsun, lokal als Habagat bekannt, über die Grenze hinweg in Richtung der Philippinen getragen. Calupig wies darauf hin, dass es sich hierbei um eine grenzüberschreitende Schadstoffbewegung handelt.
Der Messwert von 172 wurde an der Überwachungsstation in Talisay registriert. Calupig betonte jedoch, dass die schlechte Luftqualität nicht nur auf dieses Gebiet beschränkt ist. Je nach Windrichtung könnten auch Metro Cebu sowie die Insel Camotes von den Schadstoffen betroffen sein.
Die Behörden beobachten die Lage kontinuierlich und werden voraussichtlich weitere Warnungen herausgeben, sollte sich die Luftqualität weiter verschlechtern. Laut Calupig könnte die Belastung noch über mehrere Tage anhalten, solange die Brände in Indonesien wüten und der Habagat-Wind anhält. Ein ähnlicher Vorfall mit vergleichbaren Auswirkungen wurde bereits im Oktober 2015 während der Monsunzeit verzeichnet.




