Wirtschaft

Schädlingsbefall in Iloilo: Provinz prüft Quarantänemaßnahmen für Zuckerrohrplantagen

In der philippinischen Provinz Iloilo breitet sich ein massiver Schädlingsbefall in den Zuckerrohrfeldern aus. Der rotgestreifte Schildlaus (Red-striped soft scale insect, RSSI) hat bereits rund 7.021 Hektar der Plantagen beschädigt. Angesichts der schnellen Ausbreitung erwägt die Provinzregierung nun strenge Quarantäne- und Bewegungsbeschränkungen, die ASF angelehnt sind.

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Bild: PIA

SRA vom 20. Juli 2026 sind bereits 24 Gemeinden sowie die Stadt Passi City betroffen. Damit ist fast ein Drittel der insgesamt 20.749,88 Hektar großen Zuckerrohrflächen in Iloilo geschädigt. Besonders schwer getroffen sind Passi City mit 2.275 Hektar, San Enrique mit 1.100 Hektar und Anilao mit 930 Hektar.

Gouverneur Arthur Defensor Jr. erklärte, dass die Provinz plant, betroffene Gebiete genau zu kartieren und den Transport potenziell kontaminierter Materialien einzuschränken. Ein Einsatz von Drohnen zur Ausbringung von Pestiziden aus der Luft wird als unpraktikabel eingestuft, da die Insekten in den dichten Zuckerrohrbeständen schwer zu erreichen seien.

Der stellvertretende Leiter des landwirtschaftlichen Amtes der Provinz, Geron Magbanua, betonte die Notwendigkeit, infizierte Flächen zu isolieren. Die Ausbreitung durch Menschen, Kleidung, Fahrzeuge oder Pflanzmaterial müsse unterbunden werden. Die Behörden orientieren sich dabei an den Protokollen der Provinz Negros Occidental, die als erste Region des Landes von dem Schädling betroffen war. Alle 33 Gemeinden in Iloilo, die Zuckerrohr anbauen, wurden bereits über die notwendigen Reaktionsmaßnahmen informiert.

Quellen

Dieser Beitrag wurde auf Grundlage der unten verlinkten Quellen und Belege redaktionell auf Deutsch aufbereitet.