Schädlingsbefall bedroht über 4.600 Hektar Zuckerrohr in Negros Occidental
EditIn der philippinischen Provinz Negros Occidental sind über 4.640 Hektar Zuckerrohrfelder von der rotgestreiften Schildlaus (Red-Striped Soft Scale Insect, RSSI) befallen. Die Schädigung dieser Flächen durch den Schädling hat die Biosecurity Task Force der Provinzverwaltung zu einer ersten Validierung der betroffenen Gebiete veranlasst. Ziel ist es, gezielte Maßnahmen gegen den Schädling zu ermöglichen, indem die Untersuchung der betroffenen Gebiete in verschiedenen lokalen Verwaltungseinheiten durchgeführt wird.
Die Validierungsuntersuchung liefert präzise Daten zum Ausmaß des Befalls, den betroffenen Standorten sowie zum aktuellen Stand der bereits eingeleiteten Kontrollmaßnahmen. Laut Provinzialverwalter Rayfrando Diaz II dienen diese Informationen der Task Force als Entscheidungsgrundlage für gezielte Interventionen, um die Ausbreitung einzudämmen und die gesunden Zuckerrohrplantagen in der gesamten Provinz zu schützen.
Die Auswirkungen des Schädlings sind erheblich: Von den insgesamt 190.315 Hektar Zuckerrohrplantagen in Negros Occidental sind bereits 31.432 Hektar von der RSSI-Plage betroffen, wie Daten der Sugar Regulatory Administration (SRA) zeigen. Rund 15.264 Landwirte sind direkt betroffen. Die Stadt Kabankalan verzeichnet mit 5.522 Hektar die größten Schäden, gefolgt von La Castellana mit 2.071 Hektar und Bago City mit 1.250 Hektar, basierend auf dem Datenstand vom 24. Juli.
Um die Bekämpfung des Schädlings zu verstärken, wird die Produktion und Verteilung biologischer Kontrollmittel ab der nächsten Woche intensiviert. So soll das Provinzlabor für Bodenkunde (Provincial Soils Laboratory) das biologische Mittel Metarhizium gezielt in jene validierten Gebiete ausbringen, die schwer zugänglich sind oder weit von den Einsatzzentren der Task Force entfernt liegen. Durch diese Initiative soll sichergestellt werden, dass Landwirte in entlegenen Regionen rechtzeitig Unterstützung erhalten, um die Schäden an der Zuckerproduktion zu minimieren, so Diaz.





