Polizei in Iloilo City jagt Online-Drogenhändler nach Marihuana-Fund bei Schülern
EditDie Polizei von Iloilo City ermittelt nach dem Fund von mutmaßlichem getrocknetem Marihuana bei Schülern im Stadtteil City Proper. Laut dem Polizeichef von Iloilo City, Colonel Wilbert Parilla, versuchen die Behörden derzeit, die Quelle der illegalen Substanzen zu identifizieren. Die betroffenen Jugendlichen gaben an, die Drogen über einen Online-Verkäufer bezogen zu haben.
Die Transaktion soll über die Messenger-App abgewickelt worden sein, während die Bezahlung über ein mobiles Wallet erfolgte. Um die Hintermänner des mutmaßlichen Verkaufs von Marihuana an Minderjährige aufzuspüren, hat das Iloilo City Police Office (ICPO) Unterstützung bei der Regional Anti-Cybercrime Unit 6 angefordert.
Der Vorfall ereignete sich am 27. Juli gegen 14:00 Uhr auf dem Campus einer integrierten Schule im Stadtteil City Proper. Eine Lehrkraft entdeckte drei Jugendliche im Alter von 14, 15 und 16 Jahren, die in einem baufälligen Raum an einer Pfeife rauchten. Die Polizei stellte daraufhin ein Glasgerät sicher, in dem sich getrocknete Blätter befanden, bei denen es sich vermutlich um Marihuana handelt. Das Schulpersonal hatte die Wachsamkeit bereits erhöht, nachdem in der Vorwoche zwei Schüler wegen Marihuana-Konsums verwiesen worden waren.
Gegen die 15- und 16-jährigen Jungen wurden Beschwerden wegen Verstößen gegen den Comprehensive Dangerous Drugs Act von 2002 (Republic Act No. 9165) eingereicht. Die Vorwürfe umfassen den Besitz von gefährlichen Drogen, den Besitz von Drogenutensilien sowie den Konsum von Drogen. Für den Konsum-Vorwurf ist ein positives Ergebnis eines Bestätigungstests erforderlich. Die beiden älteren Jugendlichen wurden nach der Anzeige gegen Kaution freigelassen.
Die Unterbringung der Minderjährigen erfolgte nach dem Vorfall unterschiedlich: Die 15- und 16-Jährigen wurden in Balay Dalayunan gebracht, während der 14-Jährige unter die Obhut des City Social Welfare and Development Office gestellt wurde. Colonel Parilla erklärte, das ICPO strebe eine Unterbringung der Jugendlichen in einer geeigneten Einrichtung für Kinder in Konflikt mit dem Gesetz an. Nach dem Juvenile Justice and Welfare Act sind Kinder bis 15 Jahre von der strafrechtlichen Haft befreit, müssen jedoch an Interventionsprogrammen teilnehmen. Für Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren gilt eine ähnliche Regelung, sofern nicht nachgewiesen werden kann, dass sie bei der Tat Einsicht zeigten.





