Festnahmen nach Drohungen gegen philippinische Schulen
EditEine Reihe von Online-Hoaxes hat gezielt Schulen ins Visier genommen und zu einer Welle von Drohungen gegen Bildungseinrichtungen über soziale Medien geführt. PNP mindestens zehn Personen festgenommen, die mutmaßlich an der Verbreitung dieser Drohungen beteiligt waren.
In der Provinz Pampanga wurden sieben 15-jährige Schüler aus Magalang in ein Ermittlungsverfahren einbezogen, weil sie über soziale Medien beängstigende Nachrichten verbreitet hatten, die eine Gefahr für die Lernenden an der Tinajero National High School Annex darstellten. Ein 18-jähriger Verdächtiger wurde in Jaen, Nueva Ecija, festgenommen, weil er mutmaßlich Online-Bombenandrohungen gegen mehrere öffentliche und private Schulen in San Ildefonso, Bulacan, gestreut hatte. Ein weiterer 18-jähriger Schüler in Nueva Ecija räumte ein, eine Drohung gepostet zu haben, um den Unterricht an der San Felipe Integrated School zu unterbrechen.
Die Ermittlungen gegen die Verdächtigen richten sich gegen mutmaßliche Verstöße gegen den Tatbestand der schweren Drohung gemäß dem revidierten Strafgesetzbuch sowie gegen das Cybercrime-Präventionsgesetz von 2012 (Republic Act 10175). In Tanza, Cavite, führten die Behörden in Barangay Paradahan I eine Durchsuchung gegen eine Frau durch, um digitale Daten zu sichern, und beschlagnahmten dabei 16 elektronische Geräte.
Bildungsminister Sonny Angara lobte das schnelle Handeln der Polizei und der Sicherheitsbehörden und betonte, dass solche störenden Online-Streiche sowohl rechtliche als auch administrative Konsequenzen nach sich ziehen. Die Maßnahmen folgten der Anweisung von Präsident Ferdinand Marcos Jr., die Sicherheit von Schülern und Lehrkräften landesweit zu gewährleisten. Angara appellierte an Eltern, Lehrkräfte und die gesamte Gemeinschaft, die Aufsicht über die Schüler zu verstärken, damit böswillige Witze oder Drohungen den Bildungsprozess nicht beeinträchtigen.
Das DepEd setzt zur Prävention auf die Richtlinie DepEd Order No. 006, s. 2026, welche ein sicheres Lernumfeld fördern soll. Nach diesen Richtlinien werden Bombenandrohungen und entsprechende Witze als Verstöße der dritten Stufe eingestuft, da sie erhebliche Risiken für die Sicherheit und den Unterrichtsbetrieb darstellen. Ein erster Verstoß führt laut Angara dazu, dass die betreffende Person nicht wieder an der Schule aufgenommen wird und an staatliche Stellen verwiesen wird. Ein zweiter Verstoß zieht den endgültigen Ausschluss von der Schule sowie weitere behördliche Interventionen nach sich. Das Verbreiten von Falschmeldungen oder Fake News, die Verwirrung stiften, wird als Verstoß der ersten Stufe gewertet und mit schriftlichen Verwarnungen oder Gesprächen mit den Erziehungsberechtigten geahndet.





