Sicherheit – Metro Manila

Sandro Marcos fordert Sicherheitsüberprüfung nach Sprengstofffunden nahe Justizministerium und Senat

Nach der Entdeckung von IEDs DOJ und des Senats plant der Mehrheitsführer im Repräsentantenhaus, Ferdinand Alexander Marcos, eine umfassende Sicherheitsüberprüfung des Batasang Pambansa-Komplexes. Der Vorfall ereignete sich am Montag in Manila, kurz bevor die zweite reguläre Sitzung des 19. Kongresses eröffnet wurde.

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Bild: PIA - Photo 1 (2)

Die erste Explosion ereignete sich gegen 00:17 Uhr am Montag am Eingang des Komplexes des Justizministeriums in der Padre Faura Street. Das DOJ teilte mit, dass es bei der Detonation keine Verletzten oder Toten gegeben habe. Die Einheit für Sprengstoffentschärfung der philippinischen Nationalpolizei (PNP-EOD) wurde umgehend verständigt und führte eine technische Untersuchung durch. Die Ermittlungen zur Herkunft und zum Motiv der Explosion dauern an.

Wenige Stunden später wurde ein weiterer mutmaßlicher Sprengkörper im Bereich des Diokno Boulevard vor dem Senatsgebäude in Pasay City entdeckt. Ein Mitarbeiter eines Abschleppdienstes hatte den Gegenstand während einer Routinekontrolle durch die Polizei von Pasay City gemeldet. Das NCRPO gab bekannt, dass das Team das Gerät mithilfe spezieller Techniken erfolgreich neutralisiert habe. Dabei wurden explosive Komponenten sichergestellt.

Sandro Marcos äußerte sich nach der Eröffnung der Kongresssitzung gegenüber Medienvertretern und gab an, dass ihm die Berichte über die Funde zunächst neu gewesen seien. Er betonte, dass er volles Vertrauen in die Behörden habe, die Täter zu finden und die Motive aufzuklären. Angesichts des aktuellen politischen Klimas und der zeitlichen Nähe zur bevorstehenden Rede des Präsidenten zur Lage der Nation (State of the Nation Address, SONA) hielt er es für unwahrscheinlich, dass diese Vorfälle rein zufällig seien. Er kündigte daher an, den Presidential Security Command zu einer erneuten Durchsuchung des Kongressgeländes aufzufordern.