Reisprogramm „Benteng Bigas“ erreicht bereits 12 Millionen Begünstigte
Das Regierungsprogramm zur Bereitstellung von Reis zum Preis von 20 Pesos pro Kilo hat landesweit bereits mehr als 12 Millionen Menschen erreicht. Damit setzt die Regierung ein Versprechen aus dem Wahlkampf von Präsident Ferdinand R. Marcos Jr. im Jahr 2022 um.
Landwirtschaftsminister Francisco P. Tiu Laurel Jr. erklärte, dass die Initiative „Benteng Bigas, Meron Na!“ kontinuierlich ausgebaut wird. Derzeit ist der preisgünstige Reis in rund 800 teilnehmenden Verkaufsstellen im ganzen Land erhältlich. Das Landwirtschaftsministerium (Department of Agriculture, DA) hat sich zum Ziel gesetzt, die Zahl der Verkaufsstellen bis zum Ende des Jahres auf 1.500 zu erhöhen, um die Versorgung von Familien in weiteren Gemeinden sicherzustellen.
Die Zielgruppe des Programms umfasst insbesondere einkommensschwache Haushalte, Menschen mit Behinderungen, Empfänger des 4Ps-Programms, Alleinerziehende sowie Senioren. Langfristig strebt das Ministerium an, insgesamt 15 Millionen Haushalte zu unterstützen. Aktuell werden monatlich zwischen 15.000 und 20.000 Tonnen des preisreduzierten Reises verteilt. Das DA plant, diese Menge bis Dezember auf 40.000 Tonnen pro Monat zu verdoppeln.
Trotz der Auswirkungen von El Niño versicherte Minister Tiu Laurel, dass die Lebensmittelversorgung des Landes stabil bleibe. Es gebe keinen Grund zur Beunruhigung, da die Nation ernährungssicher sei und die Regierung kontinuierlich Maßnahmen zur Sicherung des Bedarfs umsetze. Das Programm schaffe zudem einen verlässlichen Markt für lokal produzierten Palay (Rohreis), was den Landwirten bessere Verdienstmöglichkeiten ermögliche und gleichzeitig die Lebensmittelkosten für die Verbraucher senke.
Um den Agrarsektor weiter zu stärken, investiert das DA in langfristige Maßnahmen wie solarbetriebene Bewässerungssysteme, Farm-to-Market-Straßen und Agrarkredite über den Agricultural Credit Policy Council (ACPC). Zudem werden Programme zur Klimaresilienz für Landwirte und Fischer sowie Maßnahmen gegen Fischsterben bei extremen Wetterbedingungen umgesetzt. Durch öffentlich-private Partnerschaften sollen innerhalb von zwei Jahren 10.000 Kilometer landwirtschaftlicher Versorgungswege gebaut werden. Zudem plant das Ministerium den Bau der ersten drei Mega-Brutstätten zur Steigerung der Aquakulturproduktion.
Zusätzliche Reformen sollen Investitionen in die Reismühle, die Trocknung und die Lagerung fördern, um die Abhängigkeit von Importen zu verringern. Minister Tiu Laurel betonte, dass seine Mission über die reine Produktionssteigerung hinausgehe; es sei sein Ziel, den Landwirten und Fischern eine Infrastruktur zu schaffen, die ihnen ein nachhaltiges Einkommen ermöglicht. Er rief die Beteiligten dazu auf, Ideen zur Verbesserung des Ernährungssystems mit der Regierung zu teilen, und verwies auf die Anweisung des Präsidenten, die Landwirtschaft mit höchster Priorität zu behandeln.