Politik: Davao de Oro

Regierungssekretär verteidigt Reise von Präsident Marcos in die Davao-Region

Regierungssekretär Ralph Recto hat die jüngsten Reisen von Präsident Ferdinand Marcos Jr. in die Davao-Region verteidigt. Einen Tag nach seiner fünften Rede zur Lage der Nation (State of the Nation Address, SONA) besuchte der Präsident am Dienstag die Provinz Davao de Oro. Recto erklärte am Mittwoch, dass dieser Regierungsansatz fair sei und keine Bevorzugung einzelner Regionen darstelle.

President Ferdinand Marcos der Philippinen – am Rednerpult stehend
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Während seines Aufenthalts in Davao de Oro leitete Marcos die Verteilung von landwirtschaftlichen Maschinen, Betriebsmitteln und Hilfen für die Fischerei im Wert von fast 133 Millionen Pesos. Zudem inspizierte er die modernisierten Einrichtungen des Provinzkrankenhauses Davao de Oro in Montevista. Ein weiterer Schwerpunkt war die Übergabe von 113 Millionen Pesos aus dem Socio-Civic Projects Fund (SCPF), die 565 Barangays in den drei Provinzen der Davao-Region zugutekommen sollen.

Der Präsident reiste auch nach Davao City, die Heimat der Vizepräsidentin Sara Duterte, die sich zuletzt kritisch gegenüber der Regierung gezeigt hat, um dort ein staatliches Wohnungsbauprojekt zu besichtigen. Recto wies Vorwürfe zurück, die Reisen dienten lediglich dazu, die Botschaften der SONA zu untermauern, und bezeichnete solche Behauptungen als Falschmeldungen der Opposition.

Laut Recto entscheide der tatsächliche Bedarf der Bevölkerung über die Reiseplanung und nicht über die Popularität des Präsidenten in den jeweiligen Gebieten. Er betonte zudem, dass Marcos sich auf die Regierungsführung konzentriere und nicht auf eine Wiederwahl vorbereite.