Wirtschaft – La Union
Regierung stärkt Unterstützung für Arbeitsmigranten zur Förderung der nationalen Entwicklung
Die Regierung unter Präsident Ferdinand Marcos Jr. intensiviert ihre Programme und Dienstleistungen für philippinische Arbeitsmigranten (Overseas Filipino Workers, OFWs), um deren Rolle bei der Stabilisierung der nationalen Wirtschaft zu festigen. Dabei soll sichergestellt werden, dass die Beschäftigten während aller Phasen ihrer Auslandstätigkeit staatliche Unterstützung erhalten.
Christian Rey Sison, Regionaldirektor des Ministeriums für Migrantenarbeiter (Department of Migrant Workers, DMW) in der Region Ilocos, erklärte im Rahmen einer Sendung von Kapihan sa Ilocos der Philippine Information Agency (PIA), dass OFWs aufgrund ihrer bedeutenden Beiträge zur nationalen Entwicklung weiterhin eine Priorität der Regierung darstellen. Insbesondere die Rücküberweisungen der Migranten stützen philippinische Familien und tragen maßgeblich zum Wirtschaftswachstum des Landes bei.
Sison bezeichnete die Arbeitsmigranten als Mitgestalter der nationalen Entwicklung. Er wies darauf hin, dass sich die Bedeutung der OFWs während der COVID-19-Pandemie besonders deutlich gezeigt habe, als ihre Rücküberweisungen die philippinische Wirtschaft gegen die Auswirkungen der globalen Krise absicherten.
Um den wirtschaftlichen Beiträgen und den persönlichen Opfern der Migranten gerecht zu werden, baut die Regierung Programme zum Schutz, zum Wohlergehen und zur Schaffung von Chancen für OFWs und deren Familien aus. Sison betonte, dass die Vision des Präsidenten angemessen sei und Migranten niemals vernachlässigt werden dürften. Sie müssten durch spezielle Programme angemessen betreut und unterstützt werden.
Die staatliche Unterstützung umfasst laut Sison den gesamten Migrationszyklus: von der Vorbereitung vor der Abreise über die Beschäftigung im Ausland bis hin zur Wiedereingliederung nach der Rückkehr in die Heimat. Damit soll gewährleistet werden, dass die Arbeiter jederzeit Zugang zu Hilfe haben.
Der Regionaldirektor ermutigte zudem die OFWs und ihre Familien in der Region Ilocos, die Angebote der regionalen und provinziellen DMW-Büros zu nutzen, um staatliche Unterstützung und Informationen zu verfügbaren Dienstleistungen zu erhalten. Die Stärkung dieser Dienste diene nicht nur dem Schutz der Migranten, sondern festige auch deren Rolle als Partner für eine inklusive und nachhaltige Entwicklung des Landes.