Regierung bereitet sich auf starke El-Niño-Phase vor
EditEin sehr starker El Niño wird in der ersten Jahreshälfte des kommenden Jahres erwartet. Die philippinische Regierung bereitet Maßnahmen vor, um die Auswirkungen abzumildern.
Das Amt für Zivilschutz (Office of Civil Defense, OCD) hat bereits 7,86 Milliarden Pesos an Katastrophenhilfe-Geldern bereitgestellt. Vicente Tomas, Sprecher und Direktor für Katastrophenvorsorge beim OCD, erklärte, dass erste Hilfsmaßnahmen in Höhe von etwa 76,4 Millionen Pesos an die Regionen Cagayan Valley, Bicol, Calabarzon und Caraga ausgezahlt wurden.
Diese Mittel flossen in Lebensmittel, nicht lebensmittelbezogene Hilfsgüter sowie Wasserfiltersysteme für die betroffenen Gemeinden. Die Regierung unterstützt auch die Landwirtschaft durch die Bereitstellung von widerstandsfähigem Saatgut und Nutzpflanzen. Um die lokale Unterstützung zu stärken, wurde den Kommunalverwaltungen gestattet, bis zu fünf Prozent ihrer Soforthilfefonds als ergänzende Mittel zu nutzen.
Laut aktuellen Daten des OCD belaufen sich die Schäden an landwirtschaftlichen Flächen durch die Trockenperiode bereits auf schätzungsweise 6,87 Milliarden Pesos, wovon rund 223.000 Landwirte und Fischer betroffen sind. Tomas rief die Bevölkerung zudem dazu auf, sparsam mit Wasser umzugehen.




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