Wetter

Quezon City: Forderung nach Task Force gegen El Niño

Eine Serie von Brandereignissen in neun Barangays während der ersten Jahreshälfte hat in Quezon City zu einer Vertreibung von 3.186 Familien und Sachschäden in Höhe von mehreren hundert Millionen Pesos geführt. Extreme Hitze hat Baumaterialien schnell austrocknen lassen, wodurch sich Feuer in einem beispiellosen Tempo ausbreiten konnten.

Closeup Philippines volcano top erupt clouds of haze aerial. Green grass mountain with hiking path
Symbolbild: Envato

Vor diesem Hintergrund hat der Stadtrat Alfred Vargas eine Resolution eingereicht, die die sofortige Einrichtung einer Task Force El Niño fordert. Ziel der vorgeschlagenen Maßnahme ist es, den Auswirkungen anhaltender Trockenperioden und möglichen Wasserknappheiten entgegenzuwirken, die durch das Klimaphänomen verursacht werden könnten.

Neben der Einrichtung der Task Force forderte Vargas eine gemeinsame Untersuchung durch einen Ausschuss, um zu prüfen, ob ein Zusammenhang zwischen extremen Klimamustern und der Zunahme lokaler Brände besteht. Zudem sollen bestehende Bauvorschriften, Richtlinien zur Wasserrückhaltung und Sicherheitsmaßnahmen auf Gemeindeebene überprüft werden.

Die Stadtverwaltung hatte bereits im Jahr 2024 unter Bürgermeisterin Joy Belmonte eine entsprechende Task Force aktiviert, um die Auswirkungen auf die Wasserversorgung und öffentliche Dienste zu bewältigen. Die staatliche Wetterbehörde PAGASA warnt unterdessen vor der möglichen Entwicklung eines Super El Niño in der zweiten Jahreshälfte 2026 und rät zu frühzeitigen Vorbereitungen für die Landwirtschaft, die Wasserversorgung, die Energiebranche sowie die öffentliche Gesundheit und Sicherheit.

Quellen

Dieser Beitrag wurde auf Grundlage der unten verlinkten Quellen und Belege redaktionell auf Deutsch aufbereitet.