Proteste in Cebu und Manila während der Ansprache von Präsident Marcos
EditWährend Präsident Ferdinand Marcos Jr. am Montagnachmittag, den 27. Juli 2026, seine fünfte Lagebericht-Rede (State of the Nation Address, SONA) hielt, kam es in verschiedenen Teilen des Landes zu Protestkundgebungen. In Cebu organisierten progressive Gruppen Demonstrationen gegen die aktuelle Regierung.
Die Organisation BAYAN Central Visayas erklärte gegenüber Super Radyo Cebu, dass sie der Administration von Marcos eine ungenügende Bewertung ausspreche. Die Gruppe äußerte zudem die Erwartung, dass der Präsident Themen wie die Inflation und die Problematik der Vertragsarbeit (Contractualization) in seiner Rede nicht ansprechen werde. Zudem kritisierte BAYAN Korruptionsvorwürfe, die politische Verbündete des Präsidenten betreffen.
Auch in der Metropolregion Manila fanden Kundgebungen statt. An der Commonwealth Avenue in Quezon City erhielten Berichten zufolge lediglich vier Gruppen die Genehmigung für Demonstrationen. Eine weitere Protestaktion der Gruppe KILUSAN wurde an der Recto Avenue in Manila durchgeführt. Parallel dazu rief die Transportgruppe MANIBELA einen Streik aus, wobei deren Präsident Mar Valbuena betonte, dass das Ziel primär darin bestehe, die Rede des Präsidenten zu verfolgen.












