Politik

Projekt SPLIT: DAR stärkt Einbindung indigener Völker in Isabela

Das Department of Agrarian Reform (DAR) in der Provinz Isabela intensiviert seine Bemühungen, um die aktive Beteiligung indigener Völker an der Umsetzung des Projekts SPLIT (Support to Parcelization of Lands for Individual Titling) sicherzustellen. Durch eine Reihe von Konsultationen soll eine inklusive und kulturell angemessene Agrarreform gewährleistet werden.

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Bild: PIA - Messenger_creation_5154BA3A-EB7A-4FEA-B869-D6421A71BC8A

Die Initiative folgt einer Richtlinie von Präsident Ferdinand R. Marcos Jr., die eine stärkere inklusive ländliche Entwicklung vorsieht. Dabei sollen die Rechte, das Wohlergehen und die Teilhabe indigener kultureller Gemeinschaften gewahrt bleiben, während gleichzeitig die Sicherheit der Landbesitzverhältnisse für die Begünstigten der Agrarreform verbessert wird.

Im Rahmen dieser Maßnahmen führte das DAR-Isabela am 2. Juli ein lokales Provinztreffen zum Politikplan für indigene Völker (Indigenous Peoples Policy Plan, IPP) durch. Am 9. Juli wurden in Barangay Buenavista, Angadanan, die Ergebnisse dieser Konsultationen sowie entsprechende Empfehlungen vorgestellt.

Lucille M. Busog, Spezialistin für regionale ökologische und soziale Schutzmaßnahmen (Environmental and Social Safeguards, ESS), erklärte, dass die Gespräche darauf abzielen, die aktive Mitwirkung der Gemeinschaften zu stärken und gleichzeitig deren Rechte, das Wohlergehen sowie ihre kulturelle Identität während der Projektumsetzung zu schützen. NCIP, lokale Regierungsstellen, indigene Gemeinschaften, gewählte Vertreter der indigenen Bevölkerung (IPMRs), Begünstigte der Agrarreform sowie weitere Beteiligte teil.

Die Konsultationen dienten zudem dazu, die indigenen Gemeinschaften über die Ziele von Projekt SPLIT, den Politikplan für indigene Völker, den politischen Rahmen (IPPF), das Verfahren zur freien, vorherigen und informierten Zustimmung (FPIC) sowie die Mechanismen der ökologischen und sozialen Schutzmaßnahmen aufzuklären.

Zudem rief Busog die Begünstigten der Agrarreform dazu auf, sich in Organisationen für Begünstigte der Agrarreform (Agrarian Reform Beneficiary Organizations, ARBOs) zu zusammenschließen. Organisierte bäuerliche Gruppen hätten einen besseren Zugang zu staatlicher Unterstützung, landwirtschaftlichen Dienstleistungen, Programmen zur Weiterbildung und anderen Maßnahmen, die die Produktivität steigern, Einkommen erhöhen und die Existenzgrundlagen im ländlichen Raum stärken können.

Das Ziel von Projekt SPLIT ist es, die Aufteilung kollektiver Landbesitzurkunden (Certificates of Land Ownership Award) in individuelle Landtitel zu beschleunigen. Dies soll den Begünstigten sicherere Landbesitzverhältnisse und einen leichteren Zugang zu staatlichen Unterstützungsleistungen ermöglichen.

Quellen