Privatbesitz verhindert dauerhafte Lösung für Überschwemmungen in Talisay City
In der Straße, die an die Dawis Road in Tabunok, Talisay City, anschließt, kämpfen Anwohner seit mehr als fünf Jahren mit wiederkehrenden Überschwemmungen. Das Problem besteht selbst bei trockenem Wetter, da das Regenwasser aufgrund des verstopften Entwässerungskanals nicht ordnungsgemäß abfließen kann. Anwohner wie Kurt Angelo O. Bigno und Mary Ysabella V. Tormon berichten über die anhaltenden Schwierigkeiten.
Die Überschwemmungen haben schwerwiegende Folgen: Der Anwohner Jhon Roel G. Abatayo beschreibt, dass das Wasser bei starkem Regen selbst auf dem von der Stadt errichteten, einen Meter hohen Gehweg knöchelhoch steht. Neben der Erschwerung des Schulwegs für Kinder und der Mobilität von Fußgängern äußerten lokale Vertreter gesundheitliche und sicherheitstechnische Bedenken.
Purok-Präsidentin Maritess Onyot wies darauf hin, dass das stehende Wasser, das mit dem Abwassersystem verbunden ist, Risiken für Krankheiten wie Leptospirose oder Tetanus birgt, insbesondere wenn Menschen offene Wunden an den Beinen haben. Die Situation ist umso besorgniserregender, da die lokale Regierung keine öffentlichen Gelder für die Befestigung oder den Umbau der Straße verwenden darf, da es sich um Privatbesitz handelt.
Barangay-Kapitän Benjie A. Cabigas erklärte, dass die Verantwortung für Verbesserungen letztlich beim Eigentümer liegt. Zudem erschweren Meinungsverschiedenheiten unter den Anwohnern über die beste Lösung die Fortschritte. Auch die Topografie stelle ein Hindernis dar: Da benachbarte Häuser tiefer liegen als die Straße, könnte eine bloße Erhöhung des Straßenbelags die Flutgefahr für diese Gebäude erhöhen.
Als vorübergehende Maßnahme wurde bereits ein erhöhter Gehweg gebaut. Ein zweites Projekt, das die Erweiterung des Weges und die Reinigung des Kanals vorsieht, wurde bereits vorgeschlagen. Laut Cabigas habe die Barangay weder die Befugnis noch die finanziellen Mittel, das Projekt eigenständig umzusetzen, und die Genehmigung durch die Stadtverwaltung steht noch aus, da sich die Prioritäten nach einem Erdbeben und dem Taifun Tino verschoben haben.
Quellen
Dieser Beitrag wurde auf Grundlage der unten verlinkten Quellen und Belege redaktionell auf Deutsch aufbereitet.