Preisstopp für lebensnotwendige Güter in Zentral-Luzon nach Unwettern verhängt
EditAufgrund der anhaltenden starken Regenfälle, die durch den verstärkten Südwestmonsun verursacht wurden, DTI in Teilen von Zentral-Luzon einen automatischen Preisstopp für lebensnotwendige Güter eingeführt. Die Maßnahme gilt für alle Gebiete, die aufgrund der Wetterlage offiziell unter den Katastrophenstatus gestellt wurden.
Basierend auf dem Gesetz zur Preisregulierung (Republic Act No. 7581, auch als Price Act bekannt) erstreckt sich die Regelung über die gesamte Provinz Pampanga sowie die Gemeinden Calumpit in Bulacan und Masinloc in Zambales. Gemäß den gesetzlichen Bestimmungen müssen die Preise für die betroffenen Waren für eine Dauer von 60 Tagen auf dem aktuell vorherrschenden Niveau bleiben, es sei denn, der Präsident hebt diese Regelung vorzeitig auf.
Zu den Produkten, die durch den Preisstopp geschützt sind, zählen unter anderem Dosenfisch und andere Meeresprodukte, verarbeitete Milch, Kaffee, Waschmittel, Reinigungsmittel, Kerzen, Brot, Salz, Flaschenwasser sowie lokal produzierte Instant-Nudeln. Die regionale Direktorin des DTI, Edna Dizon, erläuterte, dass die Maßnahme darauf abzielt, die Verbraucher vor unberechtigten Preiserhöhungen zu bewahren. Zudem solle sichergestellt werden, dass lebensnotwendige Güter sowohl während als auch nach der Katastrophe erschwinglich und verfügbar bleiben.
Dizon fügte hinzu, dass das Ministerium die Preise und die Warenverfügbarkeit in den Einzelhandelsgeschäften der betroffenen Regionen fortlaufend überwachen werde. Um die Versorgung der von der Katastrophe betroffenen Gemeinschaften zu gewährleisten, koordiniere sich das DTI eng mit den lokalen Regierungen und anderen zuständigen Stellen.
Einzelhändler und andere Betriebe wurden dazu aufgefordert, den automatischen Preisstopp einzuhalten und die bisherigen Preise beizubehalten. Werden Verstöße wie überhöhte Preise, das Horten von Waren oder andere unfaire Praktiken festgestellt, drohen Strafen von 5.000 bis zu 1.000.000 Pesos sowie Freiheitsstrafen von bis zu 10 Jahren. Verbraucher werden gebeten, Unregelmäßigkeiten oder ungewöhnliche Preisänderungen über die DTI-Verbraucher-Hotline unter der Nummer 1-384 oder bei ihrem örtlichen DTI-Büro zu melden.




