Sport: Landesweit

Gilas Pilipinas muss bei Heimspielen gegen Jordanien und Iran auf Justin Brownlee verzichten

Die philippinische Basketball-Nationalmannschaft Gilas Pilipinas muss bei ihren anstehenden Heimspielen in der vierten Phase der asiatischen Qualifikation für die FIBA Basketball-Weltmeisterschaft auf ihren naturalisierten Star Justin Brownlee verzichten. Trainer Tim Cone gab am Montag, den 24. August, bekannt, dass der Schlüsselspieler für die Begegnungen im SM Mall of Asia Arena nicht zur Verfügung stehen wird.

Basketball Player Jumping to Score During Night GameGeorgeRudy
Symbolbild: Envato

Grund für das Fehlen ist der gesundheitliche Zustand des Spielers. Laut Cone fühle sich Brownlee derzeit nicht ausreichend fit, um einen wirksamen Beitrag zum Team leisten zu können. Ob es sich dabei um eine spezifische Verletzung oder andere gesundheitliche Probleme handelt, ließ der Trainer offen. Bereits im vorangegangenen Qualifikationszeitraum fehlte Brownlee aufgrund von Bein- und Knieverletzungen im Spiel gegen Australien, was zu einer deutlichen 49:92-Niederlage der Philippinen führte. Sein letzter Einsatz im Nationaltrikot war im Juli bei einer knappen 102:106-Niederlage gegen Neuseeland.

Da aktuell keine weiteren naturalisierten Spieler zur Verfügung stehen, wird Gilas Pilipinas eine rein philippinische Aufstellung („all-Filipino“) einsetzen müssen. Bennie Boatwright kann derzeit nicht spielen, da er noch auf die Unterzeichnung eines Gesetzes durch Präsident Ferdinand Marcos Jr. wartet, das ihm die philippinische Staatsbürgerschaft verleiht. Ange Kouame ist hingegen aufgrund eines laufenden Vertrags mit einem französischen Team nicht einsatzbereit. Die Verantwortung, die Lücke zu füllen, liegt nun bei Spielern wie Dwight Ramos, Kevin Quiambao, Carl Tamayo und AJ Edu.

Die sportliche Ausgangslage ist für die Nationalmannschaft angesichts der anstehenden Spiele gegen Jordanien am 28. August und den Iran am 30. August kritisch. Mit einer Bilanz von zwei Siegen und vier Niederlagen belegt die Philippinen in der Gruppe E gemeinsam mit Syrien den fünften Platz. Das Team liegt damit hinter Australien (6-0), dem Iran (5-1), Jordanien (4-1) und Neuseeland (4-2). Da nur die drei erstplatzierten Teams sowie der beste Viertplatzierte der Gruppen E und F weiterkommen, ist der Druck hoch. Trainer Cone betonte, dass der Spielraum für Fehler nahezu verschwunden sei. Ein positiver Aspekt für die Mannschaft ist jedoch die Rückkehr von Kai Sotto.