Politik

Präsident Marcos strebt Neuausrichtung der Beziehungen zu China an

Präsident Ferdinand R. Marcos Jr. möchte die Beziehungen zwischen den Philippinen und China neu ordnen, um künftige Spannungen zu vermeiden. Dies gab das philippinische Präsidentenpalast (Malacañang) am Donnerstag bekannt.

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Bild: PIA - 20260723-UCC_PCObriefing-4

Im Rahmen eines Treffens mit dem chinesischen Botschafter Jing Quan am vergangenen Dienstag sprach der Präsident über das Ziel, die zwischen den beiden Nationen bestehenden Beziehungen auf eine bessere Grundlage zu stellen. Das Gespräch dauerte etwa eine Stunde und zwanzig Minuten an. Marcos betonte dabei den Wunsch, dass sich die jüngsten Vorfälle nicht wiederholen sollen.

Bezüglich der Behauptung von Botschafter Jing Quan, die Philippinen hätten eine im Juli 2024 getroffene Vereinbarung verletzt, äußerte sich das Büro des Präsidenten zurückhaltend. Claire Castro, PCO und Pressesprecherin des Palastes, erklärte, dass die Regierung eine solche Vereinbarung derzeit nicht bestätigen könne, da kein schriftliches Dokument vorgelegt wurde.

President Ferdinand Marcos der Philippinen – Portrait
Quelle: Google

Castro wies darauf hin, dass die Informationen über eine angebliche Vereinbarung nicht von philippinischer Seite stammten. Sie verwies auf frühere Diskussionen über ein sogenanntes Geheimabkommen, das jedoch nicht unter der Präsidentschaft von Marcos Jr. geschlossen wurde und die Bewegungen rund um das Schiff BRP Sierra Madre betraf. Malacañang habe darum gebeten, eine Kopie des angeblichen Abkommens vorzulegen, bevor man zu einem Schluss komme.

Obwohl beide Seiten einen produktiven Austausch von Ansichten und Vorschlägen hatten, wurde vereinbart, die Details des Gesprächs nicht öffentlich zu machen. Die genauen Inhalte der Diskussion zwischen Präsident Marcos und Botschafter Jing Quan bleiben daher vertraulich.

Quellen

Dieser Beitrag wurde auf Grundlage der unten verlinkten Quellen und Belege redaktionell auf Deutsch aufbereitet.