Politik – Landesweit

Präsident Marcos setzt auf Zusammenarbeit mit Kommunen für nationale Projekte

Bei einem Besuch in Puerto Princesa am Donnerstag hob Präsident Ferdinand R. Marcos Jr. die zentrale Rolle der Kommunen, insbesondere der Barangays, als erste Anlaufstelle für die staatliche Dienstleistungserbringung hervor. Er betont die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit mit den LGUs, um sicherzustellen, dass nationale Projekte vor Ort auch tatsächlich spürbar werden.

Good relationship with LGUs is crucial to dev’t— PBBM
Bild: PIA - Good relationship with LGUs is crucial to dev’t— PBBM

Die Arbeit der nationalen Regierung ohne die Unterstützung der lokalen Verwaltung wäre erschwert, erklärte Marcos. Wenn die Kooperation fehle, könnten die Maßnahmen der Zentralregierung bei der Bevölkerung nicht angemessen wahrgenommen werden. Marcos vertraut auf das Fachwissen und die Expertise der lokalen Beamten bei der Wahrnehmung der Interessen ihrer Gemeinschaften.

Im Rahmen der Initiative „Bawat Bayan Makikinabang“ wurden in der Stadt Stipendien und finanzielle Mittel bereitgestellt. Jedes der 66 Barangays in Puerto Princesa erhält insgesamt 200.000 Pesos, die über den Socio-Civic Project Fund finanziert werden. Davon sind 100.000 Pesos für fünf ausgewählte Presidential Scholars vorgesehen, die jeweils 20.000 Pesos erhalten. Die verbleibenden 100.000 Pesos pro Barangay sind für spezifische lokale Projekte bestimmt.

President Ferdinand Marcos der Philippinen – Portrait
Quelle: Google

Die bereitgestellten 100.000 Pesos seien eine große Hilfe, insbesondere für bedürftige Menschen und Studierende, bezeichnete Barangay-Kapitän Alberto Alib. Die erhöhte finanzielle Unterstützung soll es den Barangays ermöglichen, effektiver auf die Bedürfnisse ihrer Bewohner zu reagieren. Präsident Marcos sicherte zu, dass die nationale Regierung auf Vorschläge zur Verbesserung der Lebensbedingungen in den Gemeinden höre.

Anlässlich des Besuchs ermutigte Marcos auch die insgesamt 330 Presidential Scholars aus den Barangays der Stadt, zum Aufbau der Nation beizutragen. Er wies darauf hin, dass die Studierenden die zukünftigen Führungskräfte des Landes seien, und drückte die Hoffnung aus, sie bei einem nächsten Treffen bereits mit ihren Diplomen wiederzusehen.