Sicherheit: Iloilo

Polizei in Iloilo City untersucht virales Video von anstößigem Verhalten an der Esplanade

Ein virales Video, das ein Paar bei einem anstößigen Akt an der Iloilo River Esplanade im Stadtteil Barangay Progreso (Distrikt Lapuz) zeigt, hat eine Untersuchung durch die Polizei von Iloilo City ausgelöst. Das Video zeigt einen Mann und eine Frau, die offenbar Schuluniformen trugen, während sie sich in der Öffentlichkeit eines anstößigen Verhaltens hingaben.

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Bild: PIA - Photo 1 (2)

Die Ermittler prüfen derzeit, ob nationale Gesetze oder lokale Verordnungen verletzt wurden. Dabei wird insbesondere untersucht, ob Minderjährige involviert sind, was eine Koordination mit staatlichen Stellen erforderlich machen würde. Der Polizeichef von Iloilo City, Colonel Wilbert Parilla, wies die zuständigen Einheiten an, die Echtheit des Videos zu prüfen und die beteiligten Personen zu identifizieren.

Bürgermeisterin Raisa Treñas-Chu appellierte an die Öffentlichkeit, das Video nicht weiter zu verbreiten, zu teilen oder neu zu posten. Sie warnte davor, dass eine fortgesetzte Verbreitung den Schutz der Privatsphäre und die Würde der Beteiligten, insbesondere falls es sich um Minderjährige handelt, weiter gefährden könnte. Eine der beteiligten Personen wurde laut Angaben der Bürgermeisterin bereits identifiziert.

Sollten sich die Personen als Minderjährige herausstellen, werden der Schutzbüro für Frauen und Kinder des Iloilo City Police Office (ICPO) sowie CSWDO entsprechende Maßnahmen gemäß den geltenden Kinderschutzprotokollen ergreifen. Mögliche rechtliche Grundlagen für Ermittlungen sind das Gesetz gegen Voyeurismus (Republic Act No. 9995) oder, im Falle von Minderjährigen, das Gesetz gegen sexuellen Missbrauch und Ausbeutung von Kindern im Internet (Republic Act No. 11930).

Als Reaktion auf den Vorfall hat die Bürgermeisterin eine Reinigung des betroffenen Abschnitts der Esplanade angeordnet. Da dieser Teil der Anlage noch nicht vom Department of Public Works and Highways (DPWH) an die Stadtverwaltung übergeben wurde, bleibt die Zuständigkeit vorerst beim nationalen Ministerium. Dennoch plant die Stadt verstärkte Sicherheitsmaßnahmen, darunter die Installation von Überwachungskameras und den Einsatz von Sicherheitspersonal, um die Ordnung an diesem beliebten öffentlichen Ort zu gewährleisten.