Polizei in Caloocan City nimmt drei chinesische Staatsangehörige fest
EditDie Kriminalpolizei der Philippinen (PNP-CIDG) hat in der Stadt Caloocan drei chinesische Staatsangehörige festgenommen. Den Verdächtigen, die unter den Pseudonymen „Qui“, „Yao“ und „Ki“ bekannt sind, wird vorgeworfen, ausrangierte elektronische Motherboards ohne die erforderliche Genehmigung des Ministeriums für Umwelt und DENR verkauft und gelagert zu haben.
Die Festnahme erfolgte am Mittwochnachmittag in einem Haus im Barangay 177. Laut Angaben der Ermittlungsgruppe CIDG handelte es sich bei den beschlagnahmten Materialien um Schrottkomponenten von Mobiltelefonen und Tablets. Da elektronischer Abfall dieser Art als gefährlicher Abfall eingestuft wird, unterliegt er in den Philippinen strengen staatlichen Regulierungen.
Die Beschuldigten stehen im Verdacht, gegen das Gesetz zur Kontrolle giftiger Substanzen sowie gefährlicher und nuklearer Abfälle (Republic Act No. 6969) verstoßen zu haben. Zudem wird eine Verbindung zum Gesetz zur Prävention von Cyberkriminalität (Republic Act No. 10175) geprüft. Die Ermittler betonten, dass unsachgemäß entsorgter Elektronikschrott durch Schwermetalle und organische Schadstoffe erhebliche Risiken für die Umwelt und die menschliche Gesundheit darstellt, insbesondere wenn die Komponenten zerstört oder verbrannt werden.




