Politische Instabilität belastet wirtschaftliche Erholung der Philippinen
Die wirtschaftliche Erholung der Philippinen steht vor erheblichen Herausforderungen. Politische Unruhen im Senat und ein jüngster Korruptionsskandal belasten das Land, obwohl die Inflation im Juni zurückgegangen ist. Diese internen Faktoren wirken laut Ökonomen wie Fesseln für eine ohnehin fragile Wirtschaft, die bereits unter den Folgen von Energiepreisschocks und extremen Wetterereignissen leidet.
Trotz eines Rückgangs der Inflationsrate auf 6,4 Prozent im Juni bleibt die Lage angespannt. Der US-Israel-Konflikt mit dem Iran hatte im April zu einem Höchststand von 7,2 Prozent geführt. Laut dem niederländischen Finanzdenkfabrik ING in einem Bericht vom 13. Juli verstärken politische Unsicherheiten den wirtschaftlichen Druck auf den Inselstaat zusätzlich.
Die regionale Forschungsleiterin für den asiatisch-pazifischen Raum bei ING, Deepali Bhargava, erklärte, dass die Kerninflation im Juni zum zweiten Mal in Folge nachgab. Dies sei auf korrigierte globale Ölpreise und sinkende Kraftstoffpreise im Einzelhandel zurückzuführen. Dennoch sieht die Zentralbank nach Ansicht von ING noch nicht genügend Anzeichen, um den Kampf gegen die Inflation als gewonnen zu betrachten.
Quellen
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