Podcast-Format entschuldigt sich nach Beleidigung von Josh Aquino
EditIn einer kontroversen Episode hatte das Podcast-Programm Machong Chismisan abfällige Äußerungen über Josh Aquino, den Sohn der Fernsehpersönlichkeit Kris Aquino, gemacht. Als Reaktion darauf entschuldigte sich die Podcast-Gruppe nachträglich bei der Familie Aquino.
Die Moderatoren bezeichneten ihr Auftreten als unentschuldbar, tief unsensibel und verletzend. Sie betonten, dass sie keine Ausreden für den verursachten Schaden suchen wollten. Als erste Maßnahme habe die Gruppe sämtliche Inhalte, die mit der betreffenden Episode in Verbindung stehen, von ihren Plattformen entfernt. Die Verantwortlichen erklärten zudem, dass die Löschung der Inhalte den verursachten Schaden zwar nicht rückgängig machen könne, sie jedoch als Zeichen ihres aufrichtigen Bedauerns und ihres Engagements für die Übernahme von Verantwortung dient.
Die Entschuldigung richtete sich zudem an Familien, die Kinder mit besonderen Bedürfnissen betreuen, sowie an die Gemeinschaft der Menschen mit Behinderungen und die allgemeine Öffentlichkeit. Die Gruppe erkannte an, dass ihr Verhalten nicht nur die Familie Aquino verletzt, sondern auch die Würde und die Erfahrungen vieler anderer Menschen missachtet habe. Um künftig sensibler zu agieren, zeigten sie sich bereit, mit Organisationen wie der Autism Society Philippines oder dem National Council on Disability Affairs (NCDA) zusammenzuarbeiten.
Der nationale Rat für Angelegenheiten von Menschen mit Behinderungen, der NCDA, bewertete die Entschuldigung jedoch als unzureichend. Laut NCDA verstoße die Behandlung gegen die Magna Carta für Menschen mit Behinderungen (Republic Act 7277). Die Behörde erklärte, dass eine bloße Entschuldigung die Schwere der Diskriminierung und der Verspottung von Josh Aquino und seiner Familie nicht mildere.
Der NCDA bestätigte, dass er eine E-Mail von Lawrence „Makoy“ Vivar erhalten habe, in der dieser seinen Fehler eingestand und sich als Reaktion auf ein offizielles Schreiben des NCDA entschuldigte. Dennoch forderte die Behörde neben der Entschuldigung auch konkrete Korrekturmaßnahmen sowie die Erfüllung rechtlicher und sozialer Verantwortlichkeiten. Der NCDA kündigte an, mit den zuständigen Regierungsstellen und der Familie Aquino zu koordinieren, um angemessene rechtliche Schritte einzuleiten und die Verantwortlichen des Programms zur Rechenschaft zu ziehen.





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