Gesellschaft: Landesweit

PHLPost stellt Postversand in die USA wieder her

Nach einer fast einjährigen Unterbrechung ist der landesweite Versand von Briefen, Postsendungen und Paketen von den Philippinen in die Vereinigten Staaten wieder möglich. Die Philippine Postal Corporation (PHLPost), die staatliche Postbehörde der Philippinen, gab am 29. Juli bekannt, dass die Annahme in allen Postfilialen des Landes wieder aufgenommen wurde.

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Symbolbild: Envato

Die Einschränkungen hatten am 28. August 2025 begonnen, nachdem die US-Regierung umfassende Zollreformen eingeführt hatte. Eine wesentliche Änderung war die Abschaffung der sogenannten De-minimis-Ausnahme, die es bisher ermöglichte, Sendungen mit einem Wert von bis zu 800 US-Dollar zollfrei in die USA zu importieren. Unter den neuen Regelungen unterliegen auch geringwertige Sendungen der Zollpflicht. Dies führte zu einer notwendigen Anpassung der technischen Systeme der PHLPost, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden.

Um die Anforderungen zu erfüllen, hat die PHLPost ein neues Zollanmeldungssystem eingeführt, das elektronische Deklarationen unterstützt. Dieses System ermöglicht es Kunden, anfallende US-Zölle und Steuern bereits zum Zeitpunkt der Aufgabe zu begleichen. Ziel dieser Maßnahme ist es, Verzögerungen, Rücksendungen oder Beschlagnahmungen durch die US-Zoll- und Grenzschutzbehörde (U.S. Customs and Border Protection) aufgrund unvollständiger Informationen oder unbezahlter Abgaben zu vermeiden. Zwar konnten Briefe und Dokumente bereits Ende September 2025 wieder versendet werden, doch der Paketversand blieb aufgrund der notwendigen technischen Anpassungen länger eingeschränkt.

Die vollständige Wiederherstellung der Dienste signalisiert neben der technischen Aufrüstung auch eine Stabilisierung der internationalen Transitrouten, nachdem der Postverkehr zuvor auch durch Luftraumsperrungen im Nahen Osten beeinträchtigt worden war.