Philippinisches Landwirtschaftsministerium stellt 235 Millionen Pesos gegen Schädlingsbefall bereit
Das DA stellt 235 Millionen Pesos bereit, um die Ausbreitung der rotgestreiften Softschildlaus (RSSI) zu bekämpfen und betroffene Zuckerrohrbauern in der Region Visayas finanziell zu unterstützen. Wie Landwirtschaftsminister Francisco Tiu Laurel Jr. am Freitag, den 24. Juli, während eines Forums mit Bürgermeistern aus Negros Occidental in Talisay City, bekannt gab, umfasst die Strategie sowohl direkte Geldhilfen als auch Maßnahmen zur Schädlingsbekämpfung.
Ein Großteil der Mittel, insgesamt 200 Millionen Pesos, DSWD an die Landwirte. Geplant ist, bis zu 20.000 Personen zu unterstützen, wobei eine erste Gruppe von 12.400 betroffenen Zuckerrohrbauern jeweils 10.000 Pesos erhalten soll. Für die Durchführung lokaler Sprühaktionen in Negros Occidental werden zudem 35 Millionen Pesos direkt an die lokalen Regierungen ausgezahlt.
Weitere Mittel sind für den Einsatz moderner Technik und chemischer Mittel vorgesehen: 25 Millionen Pesos fließen in die Miete von Drohnen und die Deckung betrieblicher Kosten, während 10 Millionen Pesos für den Kauf systemischer chemischer Pestizide reserviert sind. Da organische biologische Bekämpfungsmittel derzeit nur begrenzt verfügbar sind, wird die erste Phase der Bekämpfung auf zugelassene chemische Mittel über eine Fläche von 25.000 Hektar setzen. Dabei kommen manuelle Rückenspritzen, Sprühfahrzeuge aus anderen Regionen sowie 40 spezialisierte Drohnen aus der Provinz Isabela zum Einsatz.
Der Befall hat bereits massive Ausmaße angenommen. SRA vom 17. Juli sind 30.591 Hektar Zuckerrohrfelder betroffen, was etwa 33,48 Prozent der gesamten Anbaufläche in der Region Negros sowie in West-, Zentral- und Ost-Visayas entspricht. Davon entfallen allein 28.464,75 Hektar auf die Negros-Inselregion. Bisher sind 12.327 Landwirte direkt von dem Schädlingsbefall betroffen.
Um künftige Ausbrüche zu verhindern, plant das DA den Ausbau der biologischen Bekämpfung. Minister Laurel erklärte, dass die Massenproduktion von biologischen Pilzen durch landesweite DA-Labore sowie durch die Zusammenarbeit mit Universitäten und lokalen Behörden hochgefahren werden soll. Salvador Escalante Jr., Bürgermeister von Cadiz City und Vorsitzender der Negros Association of Chief Executives, teilte mit, dass die Bürgermeister ein einheitliches Protokoll verabschiedet haben: Betriebe mit Schädigungen der Stufe 2 oder 3 werden chemisch behandelt, während bei Stufe 1 biologische Mittel eingesetzt werden können.
Quellen
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