Gesellschaft

Philippinische Regierung baut Klassenzimmer für Bildungsziel nach

Die philippinische Regierung ist auf dem Weg, das Versprechen von Präsident Ferdinand Marcos Jr. zur Erweiterung der Bildungsinfrastruktur einzulösen. Zwei Jahre vor dem Ende seiner Amtszeit hat die Regierung bereits mehr als die Hälfte des Ziels erreicht, insgesamt 40.000 neue Klassenzimmer zu bauen.

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Symbolbild: Envato

DepEd wurden seit Beginn der Marcos-Administration im Juni 2022 insgesamt 21.900 Klassenzimmer fertiggestellt. Diese Projekte wurden durch das DPWH umgesetzt. Damit verbleibt ein Restbedarf von etwa 18.100 Räumlichkeiten, um das im Rahmen der SONA 2025 angekündigte Ziel zu erreichen.

Das DepEd zeigt sich zuversichtlich, dass das Ziel bis zum Ende der Amtszeit im Juni 2028 erreichbar ist, sofern die Finanzierung stabil bleibt und die Beschaffungsprozesse planmäßig verlaufen. Derzeit befinden sich 6.294 Klassenzimmer, die aus dem nationalen Budget 2026 finanziert werden, in der Beschaffungsphase durch das DPWH. Weitere 6.617 Klassenzimmer werden von lokalen Regierungen umgesetzt, nachdem entsprechende Vereinbarungen unterzeichnet und Gelder transferiert wurden.

Trotz der Fortschritte bleibt der Bedarf groß. Das DepEd schätzt den landesweiten Rückstand an Klassenzimmern mit Stand Juni 2026 auf 143.543, ein Rückgang gegenüber den 165.443 Räumen zu Beginn der Regierungszeit. Das Ministerium betonte zudem, dass der Bau allein nicht ausreiche; neue Schulgebäude müssten auch mit Möbeln, Sanitäranlagen, Barrierefreiheit, Strom und digitaler Anbindung ausgestattet werden, um sofort einsatzbereit zu sein.

Quellen

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