Philippinische Polizei mahnt zur differenzierten Betrachtung der Kriminalitätslage
Trotz der jüngsten spektakulären Straftaten in der Metropolregion Manila sollte die allgemeine Kriminalitätslage in den Philippinen nicht allein anhand dieser Vorfälle beurteilt werden. Die PNP betont, dass eine breitere Perspektive erforderlich ist, um die tatsächliche Sicherheitslage im Land zu verstehen.
Einige der jüngsten Verbrechen haben das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung beeinträchtigt, wie zum Beispiel die Angriffe auf Motorradtaxifahrer. Dazu zählen ein Messerstich-Angriff in Caloocan City und eine Schießerei in Cavite. Polizeioberst Allan Rae Co erklärte in einem Interview mit Super Radyo dzBB, dass die Polizei diese Verbrechen nicht ignoriert.
Die PNP verweist auf positive Entwicklungen in der Kriminalitätsstatistik. DILG sank die Zahl der sogenannten Fokus-Straftaten, wie Mord, Totschlag, Körperverletzung, Vergewaltigung, Raub, Diebstahl, Autodiebstahl und Motorraddiebstahl, in den ersten drei Monaten um 20,6 Prozent. Im Zeitraum vom 6. April bis zum 4. Juli wurden 7.883 Fälle registriert, verglichen mit 9.506 Fällen im vorangegangenen Zeitraum vom 6. Januar bis zum 5. April.
Polizeioberst Co stellte jedoch klar, dass dieser Rückgang nicht automatisch bedeutet, dass das Land nun generell sicherer ist. Die Zahlen müssten im Kontext betrachtet werden, und es gibt regionale Unterschiede. So gab es in Western Visayas beispielsweise zwei Tage ohne registrierte Fokus-Straftaten, und in der CAR wurden zwischen dem 4. und 11. Juli in 58 Gemeinden keine dieser Delikte verzeichnet.
Quellen
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