Sicherheit

Philippinische Küstenwache bezeichnet chinesische Bootsbewegungen als Provokation

Die PCG CCG in die ausschließliche Wirtschaftszone (AWZ) der Philippinen im Westphilippinischen Meer als Provokation bezeichnet. Wie der Sprecher der PCG für das Westphilippinische Meer, Konteradmiral Jay Tarriela, am Dienstag mitteilte, befanden sich die chinesischen Fahrzeuge in einem Gebiet, das unter philippinischer Gerichtsbarkeit steht.

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Bild: PIA - Photo 1 (2)

Tarriela verwies darauf, dass das Schiff BRP Sierra Madre als aktives Marineschiff innerhalb der 105 Seemeilen entfernten AWZ stationiert sei. Das AFP habe versucht, die chinesischen Boote durch Aufforderungen zum Verlassen des Gebiets wegzuschicken. Da die chinesischen Besatzungen jedoch nicht auswichen, kam es zu einem Vorfall. Tarriela betonte zudem, dass die chinesische Küstenwache keinerlei rechtliche Grundlage habe, in der AWZ eines anderen Staates maritime Durchsetzungsmaßnahmen zu ergreifen, da das Ayungin-Riff mehr als 600 Seemeilen von der chinesischen Insel Hainan entfernt liege.

Der Vorfall folgt auf einen weiteren Zwischenfall am 20. Juli am Ayungin-Riff, bei dem ein philippinischer Seemann nach einem mutmaßlichen Schlag mit einem Schlagstock durch Personal der chinesischen Küstenwache eine Kopfverletzung erlitt.

Die chinesische Seite weist die Vorwürfe zurück und behauptet, die philippinische Seite habe die Konfrontation durch Angriffe mit Rudern und Stöcken provoziert. Die chinesische Küstenwache gab an, lediglich verhältnismäßige Gegenmaßnahmen zur Lagekontrolle ergriffen zu haben. Die chinesische Botschaft verteidigte zudem die Souveränitätsansprüche Pekings über die Gewässer und bezeichnete die Präsenz der Philippinen als illegale Besetzung. Ein internationales Schiedsgericht in Den Haag hatte bereits im Jahr 2016 entschieden, dass Chinas weitreichende Ansprüche im Südchinesischen Meer keine rechtliche Grundlage haben, ein Urteil, das China jedoch weiterhin ablehnt.

Quellen

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