Wirtschaft

Philippinische Energiebehörde warnt vor Horten von Treibstoff nach Preissprüngen

Trotz massiver wöchentlicher Preissteigerungen, die am Dienstag in Kraft treten, sind die nationalen Erdölreserven auf den Philippinen stabil und ausreichend vorhanden. Die Preissteigerungen betreffen Benzin, Diesel und Kerosin, wobei die Preise um 3,65 ₱ pro Liter, 10,68 ₱ pro Liter und 11,77 ₱ pro Liter steigen. Grund für die starken Anpassungen sind die Volatilität der globalen Märkte, die durch geopolitische Spannungen im Nahen Osten und Unsicherheiten in den Lieferketten ausgelöst wurden.

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Bild: PIA - Lester_CMS (15)

Die heimischen Treibstofflieferketten sind voll funktionsfähig und unterbrechungsfrei. Stand 17. Juli lagen die nationalen Bestände im Durchschnitt bei 45,77 Tagen erwarteter Verfügbarkeit und damit deutlich über der gesetzlich vorgeschriebenen Mindestreserve von 30 Tagen. Konkret belaufen sich die Vorräte auf 43,37 Tage für Benzin und 45,94 Tage für Diesel, während die Kerosinreserven einen Puffer von 139,97 Tagen bieten. Energieministerin Sharon Garin versicherte der Bevölkerung in einer Pressekonferenz in Taguig City, dass die Regierung die Situation innerhalb der Philippinen im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten kontrolliere.

Das Ziel der Regierung ist es, Missbrauch, überhöhte Preise und das illegale Horten von Treibstoff zu verhindern. Die Behörde werde dies mit Unterstützung anderer Regierungsstellen konsequent überwachen. Die Ministerin betonte, dass die Regierung zwar keinen Einfluss auf die Weltmarktpreise oder die Lage im Nahen Osten habe, aber die Situation innerhalb der Philippinen im Griff habe.

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Symbolbild: Envato

Das DOE meldete, dass Inspektions-Teams Berichte über einzelne Tankstellen erhalten haben, die vor den geplanten Preiserhöhungen abrupt den Betrieb einstellten oder den Verkauf vorübergehend verweigerten. Gemäß dem Presidential Decree No. 1865 und Batas Pambansa Blg. 33 gilt das Zurückhalten von Treibstoff, das Schließen von Stationen ohne rechtfertigenden Grund oder die absichtliche Aussetzung des Verkaufs zur Profitmaximierung als illegales Horten.

Im Rahmen des nationalen Notfallplans für Energie (National Energy Emergency) setzt das DOE gemeinsam mit lokalen Regierungen, dem DILG und der Kriminalpolizei (PNP-CIDG) mobile Inspektionsteams ein, um die Tankstellen landesweit zu kontrollieren. Garin erinnerte die Betreiber daran, dass Verstöße streng geahndet werden. Den Betroffenen drohen strafrechtliche Konsequenzen, Verwaltungsstrafen sowie die Suspendierung des Betriebs.

Quellen