Wirtschaft – Landesweit
Philippinische Behörden bündeln Kräfte gegen Zwangsarbeit
Die Philippinen haben einen wichtigen Schritt gegen Zwangsarbeit unternommen: Das DOLE, das DTI sowie DOF haben eine Zusammenarbeit vereinbart, um die nationale Strategie gegen Zwangsarbeit zu festigen. Eine gemeinsame Verwaltungsanordnung (Joint Administrative Order, JAO) wurde in der vergangenen Woche unterzeichnet.
Arbeitsminister Francis N. Tolentino leitete die Unterzeichnung gemeinsam mit Handelsministerin Cristina Roque und Finanzminister Frederick Go. Laut Tolentino stellt diese Initiative einen bedeutenden Schritt dar, um Arbeiterrechte zu schützen, fairen Wettbewerb zu fördern und die menschliche Würde zu wahren. Durch diesen Mechanismus will das Land der Welt zeigen, dass es eine Vorreiterrolle bei der Bekämpfung von Zwangsarbeit, der Achtung der Würde von Arbeitnehmern und der Integrität des Freihandels einnimmt.
Das DOLE wird im Rahmen der neuen interministeriellen Kommission die Rolle des stellvertretenden Vorsitzenden übernehmen und dazu beitragen, die Rechte der Beschäftigten zu sichern, den fairen Wettbewerb zu fördern und sicherzustellen, dass philippinische Lieferketten ethische Arbeitsstandards einhalten. Finanzminister Frederick Go erklärte, dass die gemeinsame Verwaltungsanordnung einen klaren Rahmen für die Untersuchung und die Verhinderung des Imports von Waren bietet, die mit menschlicher Ausbeutung in Verbindung stehen.
Die Initiative soll Verbraucher, Arbeitnehmer und rechtmäßige Unternehmen vor den schädlichen Auswirkungen von unfairem und missbräuchlichem Handel schützen. Gleichzeitig bekräftigt die Maßnahme die Verpflichtung des Landes zu verantwortungsvollem Geschäftsgebaren und ethischer Beschaffung. Durch die gemeinsame Anordnung erfüllt die Philippinen zudem ihre globalen Abkommen zum Schutz von Arbeitnehmern weltweit.