Philippinische Banken erreichen Rekordwert bei Gesamtvermögen
EditDas Gesamtvermögen der philippinischen Banken hat im Juni die Marke von 31 Billionen Pesos überschritten und damit einen neuen Rekordwert erreicht. Laut aktuellen Daten der Zentralbank Bangko Sentral ng Pilipinas (BSP) stiegen die Vermögenswerte der lokalen Kreditinstitute im Vergleich zum Vorjahr um 10,4 Prozent auf insgesamt 31,13 Billionen Pesos.
Dieser Zuwachs umfasst Bargeld, Forderungen gegenüber anderen Banken, Kredite, Investitionen sowie erworbene Immobilien und sonstige Vermögenswerte. Das Kreditvolumen des Bankensektors belief sich auf 17,78 Billionen Pesos, was einem Anstieg von fast 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Auch die Investitionen wuchsen um 8,5 Prozent auf 9,1 Billionen Pesos. Ein deutlicher Zuwachs von über 21 Prozent war bei den Immobilien zu verzeichnen, die Banken zur Begleichung von Krediten und Forderungen übernommen haben; diese beliefen sich auf 207,82 Milliarden Pesos.
Ruben Carlo Asuncion, Chefökonom der UnionBank of the Philippines, erklärte, dass das Wachstum durch ein gesundes Kreditwachstum, stetige Einlagenzuflüsse und expandierende Investitionen gestützt wurde. Trotz der Risiken durch den Konflikt im Nahen Osten, der durch höhere Ölpreise und Inflationssorgen externe Gefahren birgt, bleibe die inländische Liquidität ausreichend und die Kreditnachfrage konstruktiv.
Auf der Passivseite stiegen die Verbindlichkeiten der Banken um fast 11 Prozent auf 27,4 Billionen Pesos. Die Einlagen, die wichtigste Finanzierungsquelle der Branche, nahmen um 8 Prozent auf fast 22,39 Billionen Pesos zu. Das Eigenkapital belief sich auf 1,55 Billionen Pesos, ein Plus von knapp einem Prozent. Die BSP betonte, dass der Finanzsektor stabil bleibe und besser auf die Auswirkungen der Krise im Nahen Osten vorbereitet sei. Um die Inflation wieder auf das Ziel von 3 Prozent zu steuern, hat die Zentralbank zuletzt den Leitzins um 25 Basispunkte auf 4,75 Prozent angehoben.














