Philippinen investieren 35 Millionen Pesos gegen Schädlinge in Zuckerrohrplantagen
EditIn den Zuckerrohrplantagen von Negros Island und West-Visayas wütet die rotgestreifte Schildlaus (RSSI) und bedroht die Ernte. Um den Schädlingbefall einzudämmen, investiert die philippinische Regierung 35 Millionen Pesos. Das DA hat ein Programm aufgelegt, das zunächst die Behandlung von 25.000 Hektar Land vorsieht.
Die Bekämpfung des Schädlings soll durch eine Kombination aus chemischen Mitteln und technologischen Lösungen erfolgen. Dazu stellt das Unternehmen Universal Leaf Philippines Drohnen für das Sprühen aus der Luft bereit, während die philippinische Luftwaffe ein C-140-Flugzeug für den Transport der Chemikalien einsetzen wird. Regionale Büros des DA werden zudem Spritzwagen zur Ergänzung der Drohnen- und Rucksack-Sprüharbeiten bereitstellen. Je nach Ausmaß des Befalls könnte die behandelte Fläche auf 40.000 bis 45.000 Hektar oder mehr ausgeweitet werden.
Die rotgestreifte Schildlaus saugt Pflanzensaft und fördert das Wachstum von Rußtaupilzen, was den Zuckergehalt der betroffenen Pflanzen um bis zu 50 Prozent sinken lassen kann. Bisher sind landesweit über 12.700 Landwirte betroffen, wobei der Großteil des Schadens, etwa 92.295 Hektar, auf die Visayas konzentriert ist.
Neben der direkten Schädlingsbekämpfung erhalten verifizierte betroffene Landwirte eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 10.000 Pesos. Das DSWD wollen damit eine lebenswichtige Industrie schützen, die Tausende von Familien sichert, wie Landwirtschaftsminister Francisco Tiu Laurel Jr. betont.
SRA an biologischen Lösungen. Ab August soll zudem ein japanisches Technologieunternehmen in Negros ein System zur Früherkennung der Schädlinge einführen. Bisher können pilzbasierte biologische Kontrollmittel nur etwa vier Hektar pro Tag abdecken. Laut SRA-Administrator Pablo Luis Azcona ist das Ziel, Ernteverluste zu minimieren und die Zuckerproduktion sowie die Versorgungssicherheit zu stabilisieren.




